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Hainholzhimmelwärts - ein Fest zur "Sozialen Stadt"

Geschrieben von Katrin Schuh, Sigrid Ortmann & Volker Rohde am .

Kontakt:

Feste&Architektur
Katrin Schuh
Oberstrasse 12a, 30167 Hannover,
Tel.: 0511 600 954 34
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Internet: www.festeundarchitektur.de
Landeshauptstadt Hannover
- Bereich Stadtteilkulturarbeit -
Kulturkoordination Nord-West
Sigrid Ortmann
Friedrichswall 15, 30159 Hannover
Tel.: 168-41054, Fax: 168-42144
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Landeshauptstadt Hannover
- Bereich Soziales -
Quartiermanagement Hainholz
Volker Rohde
Schulenburger Landstraße 58, 30165 Hannover
Tel.: 600 966 32, Fax: 600 966 33
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Alptekin Kirci

Vorwort

Für unseren Stadtteil erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch. Mit dem Programm „Soziale Stadt“ wird unser Stadtteil Hainholz nachhaltig positiv verändert. Die Einwohner und Einwohnerinnen in Hainholz können aktiv an der Gestaltung ihres Stadtteils teilnehmen. Wir alle wissen, daß einige Arbeit auf uns zu kommen wird, um das Projekt „Soziale Stadt“ mit Leben zu füllen. Das Stadtteilforum ist dabei schon auf einem guten Wege. Im Vordergrund steht die bauliche, ökonomische, soziale und ökologische Sanierung.
Die Entscheidungen für unsere Zukunft in Hainholz fallen nicht nur auf der Ebene der großen Politik, sondern gerade auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, also dem Stadtteilforum.
Wir werden uns anstrengen müssen, um für unsere Kinder und Jugendlichen die bestmöglichsten Räume zu schaffen, wo sie ihren Bedürfnissen altersgerecht nachgehen können. Gleichzeitig brauchen wir angemessene und bedarfsgerechte Wohnverhältnisse für Familien und ältere Menschen. Daß in Hainholz so viele Kulturen leben, müssen wir als Chance begreifen. Nur wir alle zusammen können den Stadtteil nach vorne bringen.
Mit dem Fest Hainholzhimmelwärts haben die Hainhölzerinnen und Hainhölzer für alle deutlich erkennbar ein positives Startsignal gesetzt. Das Projekt „Soziale Stadt“ ist auf einem guten Weg.


Inhalt:


Sigrid Ortmann

Ohne Kultur keine Stadtteilentwicklung!

„Vor“ Hainholzhimmelwärts stellte sich zwar nie direkt die Frage: „Wie wichtig ist eigentlich „die Kultur“ für Stadtteilentwicklungsprozesse in Hainholz?“ Sie sollte dabei sein, gewiss, aber wirklich wichtig? Was bedeutet eine „integrierte Stadtteilentwicklung“ für Hainholz? Wer oder was ist überhaupt „die Stadt“? Was im Jahre 2000 mit einer „Suchbewegung“ begann, entwickelte sich im Laufe der folgenden Wochen und Monate zu einer ganz konkreten Form der Aneignung und der Identifikation mit diesem Stadtteil. Kinder, Eltern, Nachbarn, Vereine, Institutionen und Einrichtungen, Künstlerinnen und Künstler machten mit beim Projekt Hainholzhimmelwärts.
Die Stadt entwickelt sich nicht allein städtebaulich, durch neue Straßen, verkehrsberuhigte Zonen, durch wohnungs-, sozial- oder wirtschaftspolitische Strategien. „Die Stadt“ sind in erster Linie wir, die Menschen, unsere Lebendigkeit - mit unseren Fähigkeiten, die verschiedensten Lebenssituationen zu meistern und unseren Bedürfnissen, uns zu entwickeln. „Die Stadt“ lebt von der Kreativität ihrer Menschen im Spannungsfeld von Begrenzung und Freiheit, Nähe und Distanz, Anonymität und nachbarschaftlicher Beziehung. Die Vielfalt des kulturellen und sozialen Lebens in der Stadt ist Chance und Manko zugleich: die Fülle wird leicht unüberschaubar, die vielen Möglichkeiten nicht mehr fassbar, die Nähe zu einengend bei gleichzeitiger Vereinsamung und Isolation. Abgrenzung, Gleichgültigkeit und gewalttätige Auseinandersetzungen sind Folgen der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit vieler Menschen.
Der Stadtteil kann eine Orientierungsgröße sein, um sich in „der Stadt“ zurechtzufinden, seine Möglichkeiten aber auch Grenzen zu erfahren. Die eigenen kreativen Potenziale zu entdecken und zu entwickeln, oder die der anderen zu erleben ist sowohl für die individuelle Entfaltung als auch für die Entwicklung des Gemeinwesens im Stadtteil, und damit auch für die Stadtentwicklung entscheidend. Kultur, kulturelle Aktivität ermöglicht dies und stellt ein Bindeglied zwischen Menschen verschiedener sozialer und kultureller Herkunft dar.
Kulturelle Aktion ermöglicht neue Sichtweisen auf den Stadtteil, auf einzelne Menschen, Orte und Situationen. Kultur lebt geradezu von der Einzigartigkeit jedes Einzelnen, des Augenblicks oder eines Ortes. Die unverwechselbaren Eigenarten, die jeder Stadtteil durch seine Entstehungsgeschichte, seine dort lebenden Menschen, seine öffentlichen Räume besitzt, müssen nur entdeckt oder zurückgewonnen werden, um Identität zu stiften und Selbst-Bewußtsein zu erlangen.
Kulturarbeit hat die Aufgabe, dies zu initiieren und zu ermöglichen. In diesem Sinne war Hainholzhimmelwärts der Anstoß, das Thema „Soziale Stadt Hainholz“ zum Leben zu erwecken.
Bei der Vorbereitung der Aktionen rund um das Fest Hainholzhimmelwärts hatte das Ziel, „miteinander zu erleben“ einen hohen Stellenwert. Erfahrbar wurde zum einen die Vision eines friedlichen, gleichberechtigten Miteinanders in einem Stadtteil, der von außen hauptsächlich mit den Attributen „problematisch, ärmlich und langweilig“ charakterisiert wird. Hainholzhimmelwärts zeigte andererseits auch, wie reich dieser Stadt
teil an Ideen, Initiative, Engagement und Lebensfreude ist und wie motivierend es ist, gemeinsam Ziele zu formulieren, zusammen Erfahrungen zu machen und Erfolge zu feiern.
Hainholzhimmelwärts ist in diesem Sinne der gelungene Versuch Miteinander-Leben zu praktizieren, sich über unterschiedliche Sichtweisen, Erfahrungen und Vorstellungen auszutauschen und sich für eine gemeinsame Aktivität zu verständigen. Nicht umsonst wurde die im Kulturamt entstandene Idee, eines Festes mit einer „langen Tafel“ in der Voltmerstraße gemeinsam mit der „AG Demokratische Teilhabe“ weiterverfolgt. Es ging von Anfang an darum, die Hainhölzerinnen und Hainhölzer für das Projekt zu interessieren und mit ihnen gemeinsam zu planen. Anfangs erschien es utopisch, den öffentlichen Raum zu „besetzen“, viele Menschen zu beteiligen und dazu unterschiedlichste Vorstellungen auf einen für alle akzeptablen Punkt zu bringen (und dies mit dem Anspruch, die vorhandenen und zu entwickelnden Potenziale im Sinne des Themas „Soziale Stadt“ deutlich zu machen).
Im Verlauf der Vorbereitungen zeigte sich, wie wichtig die Entscheidung gewesen war, den Anspruch an Vorbereitung und Durchführung so hoch wie möglich anzusetzen. Durch die Form der Inszenierung und dank der Fest-Regisseurin Katrin Schuh wurden die Beteiligten nicht zu Konsumenten, sondern zu Akteuren, Künstlern und Mitgestaltern.
Es wurde nicht nur über Hainholz geredet (auch das ist im übrigen wichtig), sondern das gemeinsame Handeln, beim Streichen und Gestalten des Bauzauns, beim Texten des RAPs, bei der öffentlichen Probe oder bei den gemeinsamen Treffen zur Planung und Vorbereitung, stand im Vordergrund und konnte am 31. August als Vision eines sich entwickelnden Stadtteils von mehreren tausend Menschen erlebt werden.
Was also zuerst vage als Frage im Raum stand (was hat Kultur eigentlich mit Stadteilentwicklung zu tun?), kann nach der Erfahrung mit dem Projekt Hainholzhimmelwärts sehr klar als Feststellung formuliert werden: Ohne Kultur keine Stadtteilentwicklung!


Katrin Schuh

Stadt und Fest: Das Konzept

Zur kulturellen Einheit der Stadt gehören von jeher die Bauten und das Leben der Menschen. In Festen wird dabei mit besonders künstlerischen Mitteln zum Ausdruck gebracht, was ist: gesellschaftliche Ordnung und Wertvorstellungen, an denen sich die Gesellschaft orientiert. Architektur gibt dem Handeln dabei Raum und dient mit ihrer ästhetischen Erscheinung der Vermittlung eben dieser Inhalte. Feste verweisen auf Traditionen ebenso wie auf die Zukunft. Sie waren deshalb schon immer ein Experimentierfeld, in dem Formen des Handelns erprobt und Formen des Bauens entworfen und auch verworfen werden konnten. Die Stadtteilentwicklung in Hainholz begann entsprechend mit einem großen Fest. Grund zum Feiern war die Tatsache, dass notwendige Entwicklungen nun in Aussicht gestellt waren. Das Fest bot die Gelegenheit, sich mit der kulturellen Vielfalt im Stadtteil und den Möglichkeiten der Entwicklung in einem kollektiven Ereignis und dessen Vorbereitung zu widmen.
Die Initiative zu dem Ereignis war von der Arbeitsgruppe Demokratische Teilhabe ausgegangen. Tatsächlich sind Feste Demonstrationen von Meinungen und Identität, die Öffentlichkeit herstellen und Teilnahme daran ermöglichen. Ihre anschauliche Form eignet sich zur Verständigung über die Grenzen von Sprache, Kultur, Bildung und Alter hinweg. Feste schließen Menschen mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen ein. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung an den Planungen für Hainholz bot das Fest auch denen eine Plattform, für die sich die Diskussionsrunden des Stadtteilforums und seiner Arbeitsgruppen aus unterschiedlichen Gründen nicht eignen.
„Zum Feiern muss man sich zusammenreden“ titelte der Aufruf an die Bewohner von Hainholz, die sich an der Planung des Ereignisses beteiligen konnten. Eine mehrwöchige Workshopphase führte zum Konzept Hainholzhimmelwärts. Die Debatten hatten Einblicke in das Leben im Stadtteil geliefert, ohne die das Konzept die spezifisch Ausrichtung auf Hainholz und seine Erwartungen an das Programm „Soziale Stadt“ entbehrt hätte. So erklärt sich der „Tisch der Kulturen“. So erklärt sich die Reportage von radio flora aus der Kanalisation. Und so erklären sich die vielfältigen Beiträge der Menschen als Akt der Selbstdarstellung von Hainholz.
Ziel des Konzeptes war es, Interessen und Möglichkeiten unterschiedlichster Personen und Gruppen zu beachten. Hierfür steht das Rap-Projekt, in dem Jugendliche über ihre Erfahrungen berichten. Hierfür steht auch die Medienkooperation mit radio flora, dem Bürgerfunk, der mit seiner Übertragung des Festes all diejenigen einbezog, die beim Fest nicht vor Ort sein konnten. Es war der Versuch, den ganzen Stadtteil für eine Zeit idealtypisch zur Festgemeinschaft zu vereinen.
Zur Inszenierung des Festes gehörte nicht zuletzt der Anspruch wichtige Inhalte des Projektes „Soziale Stadt“ und deren Akteure vorzustellen - in einer erinnerungsfähigen sozialen und künstlerischen Form. Dazu gehörte der Auftakt des Festes, der Umzug mit dem fahrenden Wald „Festhain Hainholz“ durch das Projektgebiet. Dazu gehörte das Motiv des „Festplatz Hainholz“, mit dem „Bauzaun Hainholzhimmelwärts“. Er besetzt einen Schwerpunkt der Planungen, die Brache des Niedersachsenringes, mit einer möglichen zukünftigen Funktion und Ausrichtung. Er greift dabei eine historische Gebäudekante auf. Dazu gehörte auch die Offenheit für Beiträge, die spontan und ungeplant im Programm auftauchen konnten. Bei Festen handeln die Menschen zuletzt in Eigenregie. Es geht um lebendige Wirklichkeit, nicht allein um Vergnügen oder schönen Schein. Insofern hat das Fest Problemlagen und Potenziale des Stadtteiles tatsächlich vor Augen geführt, an die Projekte und Planungen für Hainholz anknüpfen können.
Welche Bedeutung kann man dem flüchtigen Ereignis eines Festes angesichts aktueller Forderungen nach Nachhaltigkeit einräumen? Das Fest ist vergangen – Geschichte. Dennoch prägt es die Identität des Stadtteiles über den Tag hinaus. Für Hainholz war es eine außergewöhnliche Selbsterfahrung, die aus dem Bewusstsein der Menschen nicht mehr wegzudenken ist. Dass sich Menschen am „Tisch der Kulturen“ satt gegessen haben, ohne dass sie selbst etwas zum Picknicken dabei hatten, mag als Metapher für den Gemeinsinn stehen, zu dem dieser Stadtteil in der Lage ist. Solche Erfahrung von Identität kann tatsächlich nur in sozialen Situationen entstehen. Es wird notwendig sein, sie gelegentlich zu aktualisieren. Sie ist flüchtig, so wie sich kulturelle Identität in einem ständigen Prozess zwischen Tradition und Innovation bewegt. Planungen und die Architektur haben die Aufgabe wesentliche Momente solcher Prozesse mit zu gestalten und in ihren dauerhaften Bauten manifest werden zu lassen. Dann entsteht die Stadt als kulturelle Einheit aus Menschen und Architektur, in der die Bauten den besonderen Geist der Gesellschaft in ihrer Zeit tatsächlich verkörpern.


Vorbereitungen

Bauzaun Hainholzhimmelwärts

Zur Gestaltung des „Festplatz Hainholz“ wurde der „Bauzaun Hainholzhimmelwärts“ errichtet. Die temporäre Holzkonstruktion ist ein raum-künstlerisches Experiment. Sie skizziert eine Platzkante und teilt die Brache der Niedersachsenringtrasse in ein Baugelände und den „Festplatz Hainholz“. Der Bretterzaun verweist auf zukünftige Baumaßnahmen auf dem Gelände zwischen Voltmerstraße und Schulenburger Landstraße, die im Stadtteil diskutiert werden müssen. Er soll mit seinen Durchblicken zu solchen Diskussionen anregen. Zugleich deutet er einen öffentlichen Raum zwischen Voltmerstraße und Hainhölzer Bad an. Er rekonstruiert die bauliche Verbindung der Teile von Hainholz über die Grenze der Niedersachsenringtrasse hinweg. Der so entstandene Außenraum kann zum Fest und danach auf seine unterschiedlichen Eignungen hin erprobt werden.
Im Sinne des Mottos erhielt der Bauzaun seinen farbigen Anstich - himmelblau. Zum großen „Bauzaun-blau-streichen“ hatten sich Hainhölzer und Hainhölzerinnen eine Woche vor dem Fest am Bauzaun eingefunden und nach getaner Arbeit ein erstes Picknick auf dem Grünstreifen veranstaltet. Nicht zuletzt wurde die blaue Wand mit allerlei informativen, sinnlichen und bedeutsamen Elementen gestaltet, gemeinsam mit dem Stadtteilbüro, den Kindergärten, der Kirchengemeinde, dem Jugendtreff und den Kleingärtnern. Sie zeugen von den unterschiedlichen Identitäten in Hainholz und von den unterschiedlichen Anliegen der Menschen, die bei den Planungen berücksichtigt werden sollen.
Der Bauzaun bleibt vorerst erhalten. Inzwischen erinnert er an die Erfahrung eines außerordentlichen Tages in Hainholz und ist Anlass sich am Festplatz zu treffen oder über Hainholz ins Gespräch zu kommen. Das erste vorläufige Bauwerk verleiht der „Neuen Mitte“ Gestalt. Es schafft einen ersten vorläufigen Ort, an dem Vorstellungen über die Zukunft von Hainholz reifen können.

Hainholz Rap

Das Fest sollte das Projekt „Soziale Stadt“ bekannt machen und Meinungen und Vorstellungen unterschiedlicher Personengruppen im Stadtteil zum Ausdruck bringen. Ein Rap schien das geeignetes Mittel Jugendliche zu Wort kommen zu lassen.
Der Rap entstand in einem workshop unter professioneller Anleitung von Hitman-Productions: Christof Littmann (Musiker + Produzent), Jason Nye (Text) und Dirk Bahl (Grafik).
Jason Nye sorgte für die offen-kreative Atmosphäre, in der zunächst die Texte entstanden. Sie drücken aus, was Jugendliche in Hainholz erleben, welche Ängste und Sorgen, welche Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft sie bewegen. Ersin, Ferhat und Dennis wissen, wovon sie sprechen. Sie kommen aus Hainholz und lassen uns an ihrem unverfälschten Blick in ihre Welt teilhaben.
Das Arrangement folgte dem fertigen Text. Das Rappen der Texte wurde geübt. Betonungen, Aussprache und Rhythmik wollen gelernt sein. Dann ging es in unterschiedlichen Takes an die Aufzeichnung. Der natürliche Beat der Sätze und die musikalischen Vorlieben der Rapper waren die musikalischen Zutaten, mit denen Christof Littmann den Rap produziert hat.
Zur Produktion einer CD gehört auch das grafische Erscheinungsbild. Dirk Bahl unternahm ein Foto-shooting mit den Jungs – einzeln im Studio und als Gruppe im Außenraum: Abbild und Selbstbild der Rapper aus Hainholz.

Für Hainholz ist der Rap ein Stück lokaler Musikkultur.

Dennis
Mit 12 Jahren guck ich herum und sehe die Gangs, wie sie zu schlagen
ohne Worte ohne Fragen.
Ich habe Freunde verlassen um nicht so zu enden wie manche andere hier
in unserer Gegend.
So entscheide ich eben mich lebend aus diesem Elend zu begeben.
Die Großen klauen von uns Kleinen, mit Drei gegen Einen. Große Sprüche reißen,
Sinn macht es keinen.
Alle Erwachsenen labern die Jugendlichen voll und machen uns an, haben aber keine Ahnung wie unser Leben begann.
Zu viele falsche Freunde gibt’s hier in Hainholz, zu viele Typen ohne Arbeit,
Träume und Stolz - Hainholz

Ferhat
In der Schule bei uns gibt's jeden Tag 'ne Schlagerei. Die Jungs aus den Straßen
sind immer hart dabei.
Auch über Drogen muss ich reden. Obwohl ich erst anfange zu leben hab' ich mehr gesehen als die Meisten angeben.
Viele Schüler sind schon von der Schule gegangen weil die Asi-Kids von uns nur Geld verlangen.
Die klauen Sachen, sind doch voll zum Lachen aber einen auf Dicken können sie
alle machen.
Du fühlst dich wie der Renner. Für uns bist du ein Penner.

Ersin
Mit all den Jahren hab ich viel erfahren. Ich spreche von meinem Herzen
und spende dafür Kerzen.
Ich weiß der Preis für den Beweis ist heiß.
Mit den Angebern und Strebern ist es uns zu eng. Wir sind von Hainholz
und kommen aus 'ner Gang.
Liebe Leute und Freunde und Schleimer von Heute, mit Nigger dies, Nigger das,
bleibt ihr nicht krass.
Erpresser mit scheiß Messern haben Schiss vor den Bettnässern.
Versifft und bekifft labern alle nur Brei. Ich hab`s gesehen, ich war dabei.

Refrain
Geld für Drogen habt ihr wirklich
Grips für Schule braucht ihr ehrlich
Wir wollen Euch nicht mehr sehen
Ihr werdet uns nicht fehlen, Hainholz

  Der HainholzRap als mp3-Datei zum Downloaden! (3,5 MB)
(erfordert zum Abspielen z.B. den Windows Media Player

Öffentliche Probe

Eine Woche vor dem Fest gab es eine öffentliche Probe. Alle Mitwirkenden kamen zusammen, um sich ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten zu machen und die Abläufe im Einzelnen zu besprechen. Sie erhielten Regieunterlagen mit Informationen: Wie ist die Aufstellung des Umzuges an der Kirche St. Marien? Welchen Weg nimmt der Umzug und welche Zeit benötigt er? Wo stehen die Infostände? Wo steht der „Tisch der Kulturen“? Wo steht die Bühne? In welchen Gulli steigt die Journalistin von radio flora? Wie sind die Aktionen auf dem Gelände verteilt? Wo werden die Straßensperren stehen?
Kinder markierten wichtige Positionen mit neonroter Farbe. Andere stellten sicher, dass Maße für die Feuerwehrzufahrt eingehalten wurden. Alles unterstützt durch die örtliche Polizei und unter den Augen zahlreicher Schaulustiger. Vorstellungen vom Fest nahmen in den Köpfen der Menschen konkrete Formen an.


Das Fest

„Soziale Stadt“ bricht auf – der Umzug

Auftakt des Festes war ein großer Umzug. Er begann an der Kirche St. Marien und führte durch das Projektgebiet „Soziale Stadt“ - durch das Bömelburgquartier ebenso wie durch die Kleingartenkolonien - zum „Festplatz Hainholz“. Viele Hainhölzerinnen und Hainhölzer schlossen sich dem Umzug an, der auch die Akteure im Programm „Soziale Stadt“ vorstellte. Angeführt wurde der symbolische Aufbruch in die Zukunft von Kindern der Fichteschule und den Kindergärten. Sie zogen dabei die fahrenden Bäume, die der Gestaltung des Festplatzes mit einem temporären Wald dienen sollten, dem „Festhain Hainholz“. Ihm schloss sich der Festwagen der ev.-luth. Kirchengemeinde an. Und dann folgten Vertreter des Stadtteilforums sowie Persönlichkeiten der beteiligten städtischen Institutionen und der Politik. Die Reihe der Gruppen und Institutionen aus Hainholz, von den Kleingärtnern über den Sportverein bis zum Fanfarenzug, die im Wechsel ihre sportlichen und musikalischen Künste vorführten, zeichneten ein lebendiges Bild der Talente und Potentiale in Hainholz.

Festhain Hainholz
Das Konzept für den temporären, fahrenden Wald entstand in Anlehnung an das Projekt der Freundschaftshaine, das vom Grünflächenamt der Landeshauptstadt initiiert wurde. Auf unterschiedlichen eigens dafür ausgewiesenen Flächen können Menschen aus besonderem Anlass einen Baum pflanzen. Ein aus solch festlichen Anlässen entstehender Wald passte gut zur Idee des „Festplatz Hainholz“. Zum Fest Hainholzhimmelwärts sollte er schon einmal probeweise in Erscheinung treten. Die Klassen der Fichteschule hatten sich ebenso wie die Kindergärten und einige Kleingärtner entschlossen, an diesem Projekt teilzunehmen. Sie haben die Bäume festlich geschmückt beim Umzug mitgeführt und als „Festhain Hainholz“ auf dem Festplatz aufgebaut. Wo genau in Hainholz so ein Wald dauerhaft angelegt werden kann ist noch unklar. Zu gegebener Zeit werden die Bäume dann in einer großen Gemeinschaftsaktion gepflanzt werden..

Prominente Gäste Reden

  • Rolf Wernstedt:
    „Die Trennung von Staat und Bürgern muss überwunden und die Potentiale der Bewohner und Bewohnerinnen in die Entwicklung des Stadtteils mit einbezogen werden.
    Engagement im Stadtteil führt zur Selbstbestimmung und zu einem größeren Zusammengehörigkeitsgefühl zum Nutzen aller.“
  • Alptekin Kirci:
    „Hainholz ist im Aufbruch. Nur mit der Beteiligung der Menschen aus dem Stadtteil wird das Projekt „Soziale Stadt“ ein Erfolg werden.“
  • Klaus Meine:
    „Hannover ist nicht Manhatten und Hainholz ist nicht Brooklyn. Aber wenn Ihr an Euch selbst glaubt und in Eurem Herzen einen Traum habt, dann könnt Ihr es schaffen.“

Tisch der Kulturen

Der „Tisch der Kulturen“ gehörte von Anfang an zur Idee des Festes in Hainholz. Das Motiv einer Reihe aus 80 Biertischgarnituren, die mit einem ebenso langen, blauen Tischtuch versehen zum internationalen Picknick einlädt, war im Vorjahr für das Fest „Solo für Alle“ entwickelt worden. Nun sollte er zum Ausdruck bringen, dass auch in Hainholz Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keinen Platz haben sollen. Die Idee eines respektvollen Miteinanders der Menschen – in Hainholz kommen über 80 Nationalitäten zusammen – konnte so anschaulich gemacht und erfahren werden. Vom Freundeskreis Tambacounda e.V., dem Veranstalter von „Solo für Alle“, kam das Tischtuch. Der Vorsitzende Abdou Karim Sané übergab das Tuch den bunt geschminkten Kindern der Kindertagesstätte Haini Holz, die es begleitet von Trommelrythmen der ‚flying drums’ ausbreiteten. Schnell waren die ersten Picknickkörbe auf dem Tisch zu sehen. Alt und Jung saß zusammen und schmiedete Pläne für Hainholz.
„Im Juni letzten Jahres hatte dieses blaue Tischtuch am Maschsee zur Veranstaltung „Solo für Alle“ eine ganz zentrale Rolle. Es hat am Maschsee Nordufer einen 175 m langen Tisch geschmückt. „Solo für Alle“ war eine Veranstaltung des Freundeskreis Tambacounda mit vielen anderen Partnern und ein Beitrag der Stadt Hannover zur UNO Weltkonferenz gegen Rassismus in Südafrika, die im letzten Jahr im September stattfand. Von Anfang an hatten wir uns gewünscht, dass dieses besondere Tischtuch in Hannovers Stadtteilen zum Einsatz kommt und der Tisch der Kulturen noch oft aufgebaut werden kann. Hainholz ist der erste Stadtteil, in dem nun ein „Tisch der Kulturen“ stattfindet. Über 80 Nationen leben in diesem Stadtteil und wenn alle hier Platz nehmen, ist fast die ganze Welt versammelt. Das blaue Tuch ist für mich das Symbol für ein friedliches Zusammenleben im Stadtteil und für ein gleichberechtigtes Miteinander von uns allen. Jede und jeder, der hier Platz nimmt, ist Gast - und eingeladen zu einer besonderen Begegnung an einem ungewöhnlichen Ort. Ich wünsche mir, dass der „Tisch der Kulturen“ dazu beiträgt, uns ein Gefühl der Gemeinsamkeit zu geben. Gemeinsam können wir viel erreichen, hier in Hainholz und anderswo. In einem gleichberechtigten Miteinander liegt der Schlüssel für eine friedliche Zukunft. In diesem Sinne wünsche ich mir, dass Hainholz die Premiere für weitere Veranstaltungen wird und dieses Tuch demnächst auch noch in andere Stadtteile wandert, um dort Wirkung zu zeigen.“

radio flora: life aus der Kanalisation

Mit radio flora, dem Bürgerfunk in Hannover, waren die Menschen bereits auf das bevorstehende Fest eingestimmt. Die Fortschritte der Arbeiten und die Bedeutung einzelner Elemente waren in Vorabreportagen vorgestellt worden. Zum Fest fuhr radio-flora dann mit dem Übertragungswagen vor, um life zu berichten. Wer nicht vor Ort sein konnten, gehörte so zur „Festgemeinschaft Hainholz“ dazu. Spektakuläre Aktion war dabei die Reportage aus der Kanalisation. Am „Festplatz Hainholz“ gibt es einen Gulli, der Anstoß erregt: er stinkt. Darunter liegt der Nordstadtsammler, der Abwässer aus dem nördlichen Stadtgebiet sammelt und entsorgt. Anläßlich des Stadtteilfestes öffnete das Stadtentwässerungsamt den Gulli für die Presse, die der Sache einmal auf den Grund ging.

Infostände und Aktionen

Gruppen und Institutionen aus Hainholz organisierten für den Nachmittag ein umfangreiches Programm. Der „Hainhölzer Markt“ mit Ständen entlang des „Tisch der Kulturen“ führte die unterschiedlichste Aktivitäten und Angebote im Stadtteil vor und lud direkt vor Ort zum Ausprobieren ein. Das Spektrum reichte von Aktivitäten der Parteien und Imker, über Angebote der Weiterbildung und Job-Projekte zu einer großen Zahnbürsten-Tauschaktion der Jugend-Zahnpflege - Kinder konnten ihre alte Zahnbürste gegen eine Neue eintauschen - bis hin zu Kunst und Kultur. Aktionen zum Mitmachen vereinten Jung und Alt in Ausgelassenheit, Gemeinschaft und Spiel.

Musik und Tanz auf dem „Festplatz Hainholz“

Der kulturellen Vielfalt im Stadtteil entsprach das abendliche Bühnenprogramm mit Musik und Tanz. Umsonst und draußen spielten Gruppen aus Hainholz mit unterschiedlichster Stilrichtung und Herkunft, Laien und Profis nacheinander vor und für ihren Stadtteil. Es war der künstlerische Ausdruck gelebter Kultur und Identität in Hainholz, dessen Anziehungskraft sich in der bunten Mischung der Zuschauer, den Alte und Jungen Leuten, den Familien und Kindern, den Alteingesessenen und Zugereisten ausdrückte. Szenen großer Ausgelassenheit beim Tanz und Lebensfreude zeugten von gemeinsamer unvergleichbarer Identität.


Volker Rohde

Menschen machen Stadt

Betrachtet man die Förderkriterien in Niedersachsen, dann ist das Bund/Länder Programm „Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf – die Soziale Stadt“ in erster Linie ein Städtebauförderprogramm. Was hat ein Fest wie Hainholzhimmelwärts mit diesem Programm und Stadtteilentwicklung zu tun?
„Soziale Stadt“ bedeutet zunächst, dass mit einer förmlichen Sanierung die Probleme von Stadtteilen behoben werden sollen, deren Entwicklung sich in einer „Abwärtsspirale“ befindet. Es sind Stadtteile in denen die Fluktuation der Bewohner/innen hoch ist, einkommensstarke Mieter/innen fortziehen und Einkommensschwächere nachrücken, die Zahl von Aussiedler/innen und Migrant/innen zu nimmt, Geschäfte schließen, öffentliche Plätze verdreckt sind, um nur einige Beispiele zu nennen - eine Vielzahl negative Beschreibungen, aus denen sich positive Veränderungen schlecht bewirken lassen. Der Blick bei der Umsetzung des Programms muss sich also auf Potenziale und Ressourcen richten, die diese Stadtteile und ihre Menschen auch zu bieten haben. Sie haben in den vergangenen Jahrzehnten nicht selten eine erhebliche Integrationsleistung vollbracht, indem sie anders als die einkommensstarken Quartiere neuen Bevölkerungsgruppen ersten Aufenthalt und zu Hause gegeben haben. Es wurde ein Miteinander zwischen Bevölkerungsgruppen gepflegt, von denen ein Teil ihre finanziellen wie auch persönlichen Probleme nicht hinter den Fassaden der Häuser verbergen konnte.
Auch Hainholz ist ein derartiger Stadtteil und wurde im Oktober 2001 in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. Das Programm lässt die Menschen hoffen, dass die „Abwärtsspirale“ in eine „Aufwärtsentwicklung“ umgewandelt wird und sich die Lebens- und Wohnqualität in den nächsten Jahren erheblich verbessern wird. Allerdings bemisst sich die Qualität eines Wohngebietes nicht allein am Standard der Wohnungen und der Sauberkeit der öffentlichen Plätze. Zum Leben in einem Stadtteil gehört sowohl die Ausstattung mit Geschäften und Infrastruktureinrichtungen, gehören Plätze und öffentliches Grün, aber auch die Feinabstimmung zwischen Autofahrern, Fußgängern, spielenden Kindern und deren Eltern. Das Engagement von Vereinen, Initiativen, Kirchen, die Entwicklung von Traditionen und nicht zuletzt das Feiern von gemeinsamen Festen gehören ebenso dazu und sind wichtige Bestandteile zur Verbesserung des Images eines Stadtteils.
Hainholzhimmelwärts war 8 Monate nach dem „Sanierungszuschlag“ nicht nur das große Fest zu Beginn des Programms „Soziale Stadt“. Es hat viele der eben beschriebenen Handlungsfelder einer sozialen Stadtteilentwicklung aufgegriffen. Hainholzhimmelwärts hat also Erwartungen und Hoffnungen aufgegriffen und bereits vorhandene Potenziale des Stadtteils aufgezeigt. Bereits zu Beginn des Programms hat das Fest einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Image des Stadtteils geleistet.
Die wesentliche Bedeutung und der Erfolg des Festes gehen allerdings weit über das bisher Beschriebene hinaus. „Wir müssen hier Menschen bewegen, nicht nur Steine“ heißt es in Verbindung mit dem Programm „Soziale Stadt“. Die wichtige Einsicht, die Bewohnerschaft muss in den Aufwertungsprozess einbezogen werden. Bewohner/innen sind nicht nur diejenigen, die versteckt in Arbeitslosen- bzw. Sozialhilfestatistiken oder durch ihr zum Teil auffälliges Verhalten zur negativen Bewertung eines Gebietes führen, sie sind vielmehr auch die wahren Potenziale für die Entwicklung eines Stadtteils. Nur mit ihnen und ihrer Einbeziehung und Teilhabe lässt sich die notwendige Aufbruchstimmung und letztlich die Identifikation mit dem Erneuerungsprozess und mit der Entwicklung des Stadtteils herstellen. Nur über die Identifikation der Menschen mit den Maßnahmen lässt wiederum die gewünschte Nachhaltigkeit, der mit der „Sozialen Stadt“ verbundenen Stadtteilentwicklung herstellen.
Hainholzhimmelwärts hat die Menschen bewegt, beteiligt und teilhaben lassen. Mit dieser Feststellung sind nicht allein die zahlreichen Besucher/innen und Teilnehmenden des Festes gemeint. Das Fest hat bereits in der Vorbereitung die Menschen in Hainholz intensiv einbezogen. In zahlreichen Treffen haben Hainhölzer Bewohner/innen, Vereine, Initiativen und Einrichtungen ihre Vorstellungen und ihre Beiträge zum Fest eingebracht. Die Inhalte und Aktivitäten des Festes waren also maßgeblich durch sie bestimmt. Hainholzhimmelwärts hat aber auch die Herzen der Menschen bewegt. Der Stolz über die vielfältigen Aktionen und Aktivitäten auf dem Fest war vielen Bewohner/innen vom Gesicht abzulesen
und wurde in der Auswertung des Festes durchgängig zum Ausdruck gebracht. Ein insgesamt gelungenes Fest, dass den Hainhölzer/innen gezeigt hat, dass „Soziale Stadt nur mit Ihnen funktioniert“ und die Menschen im Mittelpunkt des Programms stehen sollen. Ein Fest, dass in den Köpfen der Menschen verankert bleibt und damit bereits einen wichtigen Beitrag zu einer neuen Entwicklung des Stadtteils Hainholz geleistet hat.


Akteure

  • Bauzaun Hainholzhimmelwärts: Stadtteilbüro Hainholz. Kindertagesstätte der Stadt Hannover, Kindertagesstätte Voltmerstraße, Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien, AG Jugend im Jugendtreff Hainholz, Gartenverein Klein Burgdorf
  • Hainholz Rap: Ersin, Ferhat und Dennis (die Rapper), hitman productions: Christof Littmann, Jason Nye, Dirk Bahl
  • „Soziale Stadt“ bricht auf – der Umzug: GS Fichteschule , Festwagen der ev.-luth. Kirchengemeindes St. Marien, Stadtteilforumssprecher, Prof. Rolf Wernstedt (Landtagspräsident), Alptekin Kirci (Bezirksbürgermeister), Harald Böhlmann (Kulturdezernent), Dieter Wuttig (Abteilungsleiter Stadtteilkultur) Sigrid Ortmann (Stadtteilkulturkoordinatorin), Volker Rohde (Quartiersmanager), Heinz Cronau (Sachgebietsleiter Stadterneuerung), Ulrike Roth (Bezirksplanerin), VfV von 1887 Hannover Hainholz e.V., Gartenverein Klein Burgdorf, flying drums – Fanfarenchor, Menschen aus Hainholz
  • Festhain Hainholz: Fichteschule GS, Gartenverein Klein Burgdorf, Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien
  • Bühnenprogramm und Moderation: Ergün Arslan, Michael Laube
  • Prominente Gäste/Reden: Prof. Rolf Wernstedt (Landtagspräsident), Alptekin Kirci (Bezirksbürgermeister), Klaus Meine (Scorpions)
  • Tisch der Kulturen: Kinder- und Jugendtreff „Haini-Holz“, Jugendrotkreuz, flying drums – Fanfarenchor, Abdou Karim Sané (Freundeskreis Tambacounda e.V.)
  • radio flora life aus der Kanalisation: Claudia Pahl, Mark Eickhorst, Hossein Nagipour, LH Hannover Stadtentwässerungsamt
  • Infostände „Hainhölzer Markt“: AFW Arbeitsgemeinschaft Wohngruppen e.V., AWO KV Hannover Stadt e.V., BAF Jugendhilfe e.V., Bündnis 90 / Die Grünen, Christengemeinde Anastasis e.V., CDU, flying drums – Fanfarenchor, Gartenverein Klein Burgdorf, LH Hannover Gesundheitsamt + Grünflächenamt, Imkerverein Hannover e.V., Kinder- und Jugendtreff „Haini-Holz“, Kindertagesstätte Voltmerstraße, Kommunaler Sozialdienst KSD, Kulturtreff Hainholz, Polizeistation Vinnhorst, querkunst, SPD, Stadtteilbüro Hainholz, VfV von 1887 Hannover Hainholz e.V., VSE e.V. Hainholz, Werkstatt-Treff Mecklenheide e.V., u.A
  • Aktionen rund um den „Festplatz Hainholz“: Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien, Fichteschule GS, Kindertagesstätte der ev.-luth. Kirchengemeinde, Freie Schwimmer Hannover von 1919
  • Kinderkarussell und Zuckerwagen: Michael Stange (Schausteller)
  • Musik und Tanz: Brassberries, Can Cenk, Dirra, Galiau Moukhemetdinov, Happy Square, Kulturtreff Tanzgruppe, Nashville Line Dancers, Slava Irtischskij, Thomas Felskemper, Wulff Hühn
  • Ordnung: Reinhard Scharkowski (Polizeikommissar), Polizeistation Vinnhorst
  • Erste Hilfe: Jugendrotkreuz
  • Aufbau/Abbau: Jugendliche des Jugendtreff Hainholz
  • Sponsoren: Holz Barsch, P. H. Brauns, Wilhelm E. Beckmann Co., Lohrenz Baugeschäft, Stadtgärtnerei, VSM Vereinte Schmirgel- und Maschinenfabrik
  • Organisation Arbeitsgruppe demokratische Teilhabe: Sigrid Ortmann (Stadtteilkulturkoordinatorin) Volker Rohde (Quartiersmanager), Michael Laube (Kulturtreff Hainholz) Ergün Arslan (VSE e.V.), Heike Voigt-Arlt, Kinder- und Jugendtreff „Haini-Holz“, Oliver Herberg (Kindertagesstätte der ev. luth. Kirchengemeinde), Clemens Kühn (Jugendrotkreuz), Holger Hütte (Stadtteilforumssprecher)
  • Inszenierung: Dr. Katrin Schuh