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Gemeinwesen / Stadtteil 

  • Bader, Kurt u.a. 2002:
    Alltagsträume. Lebensführung im Gemeinwesen.
    Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten Nr. 18.
    Bonn: Verlag Stiftung Mitarbeit – 127 S.
    ISBN 3-928053 (6,- €)
    Mit Artikeln zu Handlungsfähigkeit, Gemeinwesen, Kunst- und Kulturprojekten wollen die AutorInnen eine Brücke schlagen zwischen kritischer Psychologie und Gemeinwesenarbeit. Sie richten den Fokus auf die Handlungsgründe der Subjekte, um zwischen subjektiver und gesellschaftlicher Bedeutung zu unterscheiden. Die Sicht der Subjekte auf Lebensbedingungen im Spannungsfeld von Interessen und Widersprüchen kann Handeln erklären und Handlungsfähigkeit erweitern.
     
  • Bruhns, Kirsten; Mack, Wolfgang (Hrsg.) 2001:
    Aufwachsen und Lernen in der Sozialen Stadt - Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensräumen
    Opladen : Leske und Budrich – 356 S.
    ISBN 3-8100-3040-6 (24,90 €)
    Städtische Segregationsprozesse, soziale Lage der Familie, Kinder und Jugend in der Stadt, Jugendarbeitslosigkeit und politische Beteiligung sind die Themen der Tagungsdokumentation des DJI mit Bezug auf das EundC-Programm. Fachbeiträge der Wissenschaft mit Statements von PraktikerInnen und Diskussion zu jedem der Themen stellen eine interessante Form der Auseinandersetzung dar und bieten eine Fülle neuer Anregungen.
     
  • Dittrich, Christine 1997:
    Prävention und Selbsthilfeorientierung im Alter. Die Analyse einer gemeinwesenorientierten, lebensweltbezogenen Intervention im häuslichen Wohnkontext älterer Menschen
    Frankfurt/M.: Europäischer Verlag der Wissenschaften – 245 S.
    ISBN 3-631-31480-9 (35,50 €)
    Ausgehend von den Rahmenbedingungen der Altenhilfe werden Beispiele für sozialräumliche Orientierung und Ressourcenarbeit vorgestellt und untersucht. Mittels Bezug zur niederländischen Altenarbeit werden Defizite im Altenhilfesystem der Bundesrepublik herausgearbeitet. Über eine Stadtteilanalyse und mit einer Aktionsuntersuchung wird auf die Lebenswelt der alten Menschen in einem Stadtteil Bielefelds reagiert. Forschen und Handeln führen zur Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen, wie z.B. ein neuer Wochenmarkt, die abschließend auch umgesetzt werden.
     
  • Elsen, Susanne 1998:
    Gemeinwesenökonomie - eine Antwort auf Arbeitslosigkeit, Armut und soziale Ausgrenzung?
    Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit und Gemeinwesenökonomie im Zeitalter der Globalisierung
    Neuwied [u.a.] : Luchterhand. - 304 S.
    ISBN 3-472-03270-7 (34,80 DM)
    Selbsthilfe, Solidarität, Genossenschaften, Wohlfahrtsstaat und regionale Ökonomie sind Begriffe, die theoretisch und mit Praxisbeispielen geklärt werden. Damit wird ein um Ökonomie erweitertes Verständnis von Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit entworfen.
     
  • Hinte, Wolfgang u.a. 2001:
    Grundlagen und Standards der Gemeinwesenarbeit. Reader für Studium, Lehre und Praxis
    Münster: Votum-Verlag
    ISBN 3-933158-72-9 (22,-€)
    Eine Sammlung wichtiger Fachartikel zur Gemeinwesenarbeit von Hinte und Oelschlägel. Über einen Zeitraum von 20 Jahren analysierten und kommentierten beide die aktuellen gesellschaftlichen Tendenzen und die dazu parallel oder kontrovers laufende fachliche Entwicklung des Arbeitsprinzips Gemeinwesen.
     
  • Hochschule Magdeburg-Stendal (Hrsg.) 2001:
    Teilhabe im Stadtteil. Bürgerengagement gegen soziale Ausgrenzung
    Magdeburg: Verlag der Erich-Weinert-Buchhandlung Magdeburg – 200 S.
    ISBN 3-933999-06-5 (19,80 DM)
    Mit einem ökosozialen Ansatz nehmen die beiden Autorinnen Bezug zur Aktionsuntersuchung der Gemeinwesenarbeit zur Analyse eines neuen Stadtteils. Die erhobene Sozialstruktur wird mit der eines gewachsenen Viertels verglichen. Daraus abgeleitet entsteht ein übertragbares Analyseschema zur Erhebung von Bürgeraktivitäten gegen Ausgrenzung und damit von Potenzialen.
     
  • Lutz, Ronald (Hrsg.) 2005:
    Befreiende Sozialarbeit. Skizzen einer Vision.
    Oldenburg: Paulo Freire Verlag – 347 S.
    ISBN 3-86585-409-5 (29,90 €)
    21 Autorinnen und Autoren bieten in vier Themenblöcken "Ein- und AusBlicke" und damit interessante Anregungen für eine Weiterentwicklung von Sozialer Arbeit. Zunächst wird Soziale Arbeit mit den Theorien der Befreiungspädagogik, des Empowerments und der (Sozial-)Raumorientierung in Verbindung gebracht. Ansätze der Bürgerbeteiligung und des bürgerschaftlichen Engagements, Gemeinwesenarbeit und Gemeinwesenökonomie zeigen als Schwerpunkte Wege zur Demokratisierung in den Kommunen auf. Projektbeispiele konkretisieren diese Vorschläge. Abschließend wird der Blick über Europa hinaus auf globale Partnerschaften und soziale Bewegungen gerichtet.
     
  • Maier, Konrad (Hrsg.) 1995:
    Der Beitrag der Sozialarbeit zum Aufbau neuer Stadtteile : Materialien und Vorschläge zur Sozialplanung für den Freiburger Stadtteil Rieselfeld
    [Kontaktstelle für Praxisorientierte Forschung e.V. an der Evang. Fachhochschule Freiburg].
    Freiburg [Breisgau] : Kontaktstelle für Praxisorientierte Forschung. - 213 S. : graph. Darst.
    ISBN 3-925699-37-6 (25,- DM)
    Soziale Arbeit ist gefragt an der Planung neuer Stadtteile mitzuwirken. Aufsätze zu Quartiersarbeit, Nachbarschaft, Jugend- und Altenarbeit zeigen Ansätze zur Konzeptentwicklung.
     
  • Odierna, Simone; Berendt, Ulrike (Hrsg.) 2004:
    Gemeinwesenarbeit. Entwicklungslinien und Handlungsfelder. Gemeinwesenarbeit Jahrbuch 7
    Neu-Ulm: AG SPAK Bücher – 440 S.
    ISBN 3-930830-44-2 (25,- €)
    34 Beiträge bieten einen weiten Überblick über Geschichte, Theorien, Begriffe, Projektpraxis und Methoden des Arbeitsprinzips Gemeinwesenarbeit. Aktuelle Bezüge werden hergestellt bei Fragen zur Parteilichkeit und Solidarität, Stadtteilentwicklung, Gewaltprävention und Kriminalpolitik, Rassismusbekämpfung. Themen wie Migration und Gender sowie die internationale Dimension werden als Bestandteile der Gemeinwesenarbeit aufgeführt.
     
  • Oehler, Patrick 2007:
    Pragmatismus und Gemeinwesenarbeit. Die pragmatische Methode von John Dewey und ihr Beitrag zur Theorie und Praxis der Gemeinwesenarbeit
    Neu-Ulm: Materialien M 201 der AG SPAK – 180 S.
    ISBN 978-3-930830-85-5 (18,- €)
    Die wesentlichen Elemente der pragmatischen Methode John Deweys (1859-1952) werden ausführlich dargelegt: Menschenbild, Pädagogik, Demokratieentwicklung, pragmatisches Wissenschaftsverständnis, Bedeutung von Erfahrung, Erkenntnis und Forschung in der Praxis. Der Autor belegt die engen Verbindungen von Deweys Theorie zur Gemeinwesenarbeit in Hull House. Das heutige Arbeitsprinzip Gemeinwesenarbeit lässt sich in vielen Punkten auf die sozialphilosophische Ideen Deweys beziehen und dadurch begründen. Praktische Vorschläge zur Berücksichtigung dieser Grundlagen und zur Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit ergänzen das Fachbuch.
     
  • Rausch, Günter 1998:
    Gemeinschaftliche Bewältigung von Alltagsproblemen. Gemeinwesenarbeit in einer Hochhaussiedlung
    Münster : Lit. - 357 S.
    (Schriftenreihe der Evangelischen Fachhochschule Freiburg ; 2)
    ISBN 3-8258-3795-5 (49,80 DM)
    Die zentralen Begriffe von Gemeinwesenarbeit werden dargestellt und theoretisch fundiert eingeordnet. Die Untersuchung eines sozialen Brennpunktes in Freiburg folgt eher sozialwissenschaftlichen Ansätzen, dadurch treten Elemente von Praxisforschung oder Aktionsuntersuchung in den Hintergrund.
     
  • Roessler, Marianne; Schnee, Renate u.a. 2000:
    Gemeinwesenarbeit und Bürgerschaftliches Engagement. Eine Abgrenzung
    Wien: Verlag des Östereichischen Gewerkschaftsbundes – 249 S.
    ISBN 3-7035-0798-5 (18,80 €)
    Der Tendenz mit dem Begriff Bürgergesellschaft sozialstaatliche Aufgaben des Staates an die Bürger abzuschieben wird mit 22 Beiträgen widersprochen. Bezüge zur Geschichte, Volkswirtschaft, Politik bilden den Hintergrund für Praxisbeispiele, mit denen die spezifische Professionalität von Sozialer Arbeit herausgestrichen wird, besonders wenn sie mit Ehrenamt, Selbsthilfe, Bürgervereinen kooperiert.
     
  • Romppel, Joachim 2003:
    Netzwerke Sozialer Arbeit zwischen Selbstorganisation und Organisation am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe
    250 S., Freiburg: Lambertus-Verlag
    ISBN 3-7841-1438-5 (22,- €)
    Selbstorganisierte Netzwerke sind als Handlungsform der Sozialen Arbeit seit den 70er Jahren durch Selbsthilfe- und Bürgerbewegungen verbreitet. Sie bilden ein Ideen- und Innovationspool, fördern die Fachlichkeit und äußern sozialpolitische Positionen. Damit geraten die Fachleute vor Ort in ein Spannungsfeld der Kommune mit Interessen der Politik, Ämter und Verbände. Typische Prozesse und Konflikte bei Analyse, Planung und Umsetzung der Kinder- und Jugendhilfe werden in dieser Praxisforschung herausgearbeitet.
     
  • Romppel, Joachim; Lüters, Rosemarie (Hrsg.) 2005:
    Erfolgsgeschichten der Gemeinwesenarbeit.
    Brennpunkt-Dokumentationen zu Selbsthilfe und Bürgerengagement Nr. 42.
    Bonn: Verlag Stiftung Mitarbeit – 172 S.
    ISBN 3-928053-91-4 (8,- €)
    In siebzehn Geschichten äußern sich Fachleute aus der Gemeinwesenarbeit, dem Quartiersmanagement, Bewohner und Bewohnerinnen sowie andere Experten aus Politik, Verwaltung und Verbänden über Erfolge beim Engagement im Stadtteil. Die Berichte und Erzählungen sind in den zentralen Äußerungen unverändert, lediglich verdichtet und geordnet.Dabei kommen fachliche Aspekte der Arbeit im Stadtteil zur Sprache, wie z.B. Formen der Beteiligung, Netzwerkarbeit. Projektentwicklung, Gestaltung des Wohnumfeldes, Bündnisarbeit, Lokale Ökonomie und Kommunalpolitik.


Kulturarbeit

  • Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt am Main (Hrsg.) 1999:
    Feste der Völker – ein multikulturelles Lesebuch
    Frankfurt : AmkA der Stadt Frankfurt
    ISBN 3-88864-284-1 oder Tel. 069-212-38765 (34,80 DM)
    70 Feste aus verschiedenen Ländern und Religionen werden beschrieben. Traditionen und Wandel werden von einer Ethnologin in einen geschichtlichen und sozialen Zusammenhang gestellt.

    Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung e.V. 1999:
    Lernziel Lebenskunst. Konzepte und Perspektiven
    Remscheid: http://www.bjk.de/ – 203 S.
    ISBN 3-924407-60-6 (15,- DM)
    Eine Vielzahl von Anregungen für die Kulturarbeit bieten die 18 Beiträge von KulturpädagogInnen. Lebenskunst, Lebensführung, Lebensstil stehen im Mittelpunkt von grundsätzlichen Überlegungen und erprobten Projekten. Das Modellvorhaben wurde vom BMFSFJ gefördert.
     
  • Deutsches Jugendinstitut 2000:
    Wie Kinder multikulturellen Alltag erleben. Ergebnisse einer Kinderbefragung
    München : DJI - Tel. 089/ 62306-151 – 126 S. (ggf. kostenlos).
    1.208 Kinder zwischen 5 und 11 Jahren wurden in drei Stadtteilen zu ihrer Wahrnehmung von Kulturvielfalt gefragt. Die Befragung wurde auf das alltägliche Handeln ausgerichtet,. Die Ergebnisse geben Antworten zu den Aktivitäten, Umgangformen und Freundschaftsnetzen von Kindern.
     
  • Dracklé, Dorle (Hg.) 1998:
    Alt und zahm? : Alter und Älterwerden in unterschiedlichen Kulturen
    Berlin [u.a.] : Reimer. - 203 S.
    (Hamburger Beiträge zur öffentlichen Wissenschaft ; 15) Literaturangaben
    ISBN 3-496-02648-0 (48,- DM)
    Alter hat viele Gesichter. Interessante Beiträge und Beispiele zum Verständnis von Alter. Der Blick auf andere Gesellschaften erweitert das Bild vom Älterwerden in Deutschland.
     
  • Farin, Klaus 2001:
    generation kick.de. Jugendsubkulturen heute
    Bonn : Bundeszentrale für politische Bildung – 236 S.
    Bestellung über http://www.bpb.de/ (geringe Versandkostenpauschale)
    Ein aktueller Überblick über die Jugendszenen von dem Leiter des Archivs der Jugendkulturen. Dort sind umfangreiche Materialien zu dem Thema gesammelt. Kontakt auch über www.jugendkulturen.de.
     
  • Gilsdorf, Rüdiger; Kistner, Günter 2000:
    Kooperative Abenteuerspiele. Praxishilfe für Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung
    Seelze-Velber : Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung (7.Aufl.) – 200 S.
    ISBN 3-7800-5801-4 (29,80 DM)
    Bewegungsspiele auf Straßen und Plätzen, die gut geeignet sind für Sommerfeste. Unter Stichworten sind die Spiele dem Kennen lernen, Wahrnehmen, Vertrauen, Kooperation, Abenteuer und Bewegung zugeordnet. Die Ideen sind für Kinder und Jugendliche, aber auch spielfreudige Erwachsene geeignet.
     
  • Haug, Thomas 2005:
    "Das spielt (k)eine Rolle!" Theater der Befreiung nach Augusto Boal als Empowerment-Werkzeug im Kontext von Selbsthilfe.
    Stuttgart: Ibidem-Verlag - 124 S., ISBN 3-89821-486-9 (19,90 €)
    Der Autor stellt strukturiert und differenziert die Begriffe Selbsthilfe, Empowerment und Theater der Befreiung mit den jeweils theoretischen Konzepten und Kontexten dar. Er arbeitet die, zu Grunde liegenden, Gemeinsamkeiten heraus und zeigt damit Ansatzpunkte für eine lebendige, befreiende Stadtteilarbeit in begleiteten oder selbstorganisierten Gruppen auf. Die verschiedenen Formen, wie z.B. Zeitungstheater, Unsichtbares Theater, Bildertheater, Forumtheater und Legeslatives Theater stellt der Autor sprachlich klar, anschaulich und engagiert dar, sodass es motiviert, diese Methoden zu erlernen und sie in der Praxis umzusetzen.
     
  • Holzinger, Hans; Riemer, Werner 2000:
    Kultur und Dritter Sektor
    Salzburg : Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen - 94 S. (Broschüre)
    http://www.jungk-bibliothek.at/ oder Tel. Vorwahl Österreich +662/873206 (23,- DM)
    Die Studie untersucht den Zusammenhang von Ehrenamt, Reformprozessen in Kulturverwaltungen und neuen Projektansätzen. Dazu werden drei Ansätze exemplarisch vorgestellt und ausgewertet: Ehrenamt für Darmstadt, Haus Aktiver Bürger in Nürnberg und Haus der Eigenarbeit in München.
     
  • Moser, Heinz; u.a. 1999:
    Soziokulturelle Animation : Grundfragen, Grundlagen, Grundsätze
    Luzern : Verl. für Soziales und Kulturelles [u.a.]. - 236 S. :
    ISBN 3-906413-06-3 - ISBN 3-7841-1202-1 (38,- DM)
    Drei theoretische Ansätze für Soziokulturelle Arbeit bilden den Hintergrund zur Entwicklung von Konzepten. Für die Praxis lassen sich daraus unterschiedliche Aktionen und Projekte ableiten. Erst durch die Verbindung zwischen Praxis und theoretischen Ansätzen werden Ziele und Ergebnisse verständlicher.
     
  • Spierts, Marcel 1998:
    Balancieren und Stimulieren : methodisches Handeln in der soziokulturellen Arbeit
    [Übers. aus dem Niederländ. / Übers.: Theo Huf. Bearb. Alex Willener]
    Luzern : Verl. für Soziales und Kulturelles. - 282 S.
    ISBN 3-906413-03-9 (39,-DM)
    Arbeitsweisen und Methoden der soziokulturellen Arbeit werden anschaulich und übersichtlich dargestellt. Methodisches Handeln wird durch einzelne Handlungsschritte nachvollziehbar und die Zuordnung zu Handlungsstrategien stellt Zusammenhänge her.


Partizipation

  • Alinsky, Saul D. 1999:
    Anleitung zum Mächtigsein : ausgewählte Schriften
    Hrsg. und aus dem Amerikan. übers. von Karl-Klaus Rabe. - 2. Aufl.
    Bornheim-Merten : Lamuv-Verl. - 188 S. (Lamuv-Taschenbuch ; 268)
    ISBN 3-88977-559-4 (19,80 DM)
    Community Organizing als Ansatz bezieht sich auf Beiträge Alinskys zu Bürger-Organisationen und Konfliktestrategien. Im Nachwort von Dieter Oelschlägel werden unter Bürgerengagement neue Fragen dazu aufgeworfen.
     
  • Bartscher, Matthias 1998:
    Partizipation von Kindern in der Kommunalpolitik
    Freiburg : Lambertus-Verlag – 228 S.
    ISBN 3-7841-1048-7 (36,- DM)
    Gründlich werden die Voraussetzungen für Partizipation herausgearbeitet. Von der alterstypischen Entwicklung der Kinder, der Rolle der Erwachsenen und den Chancen durch die kommunale Selbstverwaltung. Es werden Arbeitsmethoden und Praxisbeispiele vorgestellt. Der Autor zeigt als Kinderbeauftragter einer Großstadt auch die Grenzen von Kommunalverwaltung und Politik auf.
     
  • Bischoff, Ariane, Selle, Klaus, Sinning, Heidi 2005:
    Informieren, Beteiligen, Kooperieren. Kommunikation in Planungsprozessen. Eine Übersicht zu Formen, Verfahren und Methoden
    Dortmund: Verlag Dorothea Rohn – 330 S.
    ISBN 978-939486-00-8 (29.-€)
    Nach einer Einführung zur Kommunikation und der veränderten Funktion der Verantwortlichen in kommunalen Planungsprozessen werden 14 Informationsmethoden vorgestellt und mit Beispielen veranschaulicht. Es folgen 19 Beteiligungs- und 8 Kooperationsverfahren. Hinweise und Beispiele zum Veranstaltungsmanagement vervollständigen das Handbuch. Das Buch ist als Nachschlagewerk über Handlungsformen in Planungsprozessen gut geeignet. Fachspezifische Vertiefungen zur CO oder GWA als übergreifende Ansätze müssen an anderer Stelle gesucht werden.
     
  • Brunsemann, Claudia 1997:
    Mitreden - Mitplanen - Mitmachen : Kinder und Jugendliche in der Kommune
    Claudia Brunsemann ; Waldemar Stange ; Dieter Tiemann.
    Hrsg.: Deutsches Kinderhilfswerk und Aktion Schleswig-Holstein - Land für Kinder. In Kooperation mit dem Schleswig-Holsteinischen Landkreistag und dem Städteverband Schleswig-Holstein. [Ministerium für Frauen, Jugend, Wohnungs- und Städtebau des Landes Schleswig-Holstein ...]
    Berlin : Dt. Kinderhilfswerk. (030/2795656) - 207 S.
    ISSN 0935-4379 (15,-DM)
    Beispiele von Beteiligungsprojekten und 38 Beteiligungsmethoden bieten Anregungen zur Durchführung eigener Projekte. Die Methoden enthalten Hinweise für Einsatzmöglichkeiten, Aufwand, Zielgruppen und erforderliche Materialien.
     
  • Kammerer, Bernd (Hrsg.) 2001:
    Beteiligung von Kindern, für Kinder, mit Kindern
    Nürnberg: Emwe-Verlag - 182 S.
    ISBN 3-932376-18-8 (12,20 €)
    Auf dem jährlichen stattfindenden Nürnberger Forum des dortigen Jugendamtes stellten Fachleute 16 Beiträge über die meist erfolgreiche Beteiligung von Kindern in der pädagogischen Arbeit vor. Beteiligung bei der Grün- und Stadtplanung, beim Modellbau als Planungsvorschlag, beim Stadtteilerkunden oder Erstellen eines Kinderstadtplans, im Alltag einer Kita und durch Kinderbeauftrage, Kinderversammlungen und Kinderbüros.
     
  • Ley, Astrid; Weitz, Ludwig (Hrsg.) 2003:
    Praxis Bürgerbeteiligung. Ein Methodenhandbuch
    Arbeitshilfen für Selbsthilfe und Bürgerinitiativen Nr. 30
    Bonn: Verlag Stiftung Mitarbeit – 312 S.
    ISBN 3-928053-84-1 (10,-€)
    32 verschiedene Methoden und Ansätze der Bürgerbeteiligung aus Städten und Gemeinden in Deutschland werden zunächst in einem kurzen Überblick, dann jeweils ausführlich begründet und mit Praxisbeispielen vorgestellt. Das Buch ist mit Karikaturen, Skizzen, Schaubildern und Fotos anregend gestaltet und als Handbuch für die Praxis hilfreich.
     
  • Lüttringhaus, Maria 2000:
    Stadtentwicklung und Partizipation.
    Fallstudien aus Essen Katernberg und der Dresdener Äußeren Neustadt
    Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten Nr. 17
    Bonn : Verlag Stiftung MITARBEIT – 396 S.
    ISBN 3-928053 (16,- DM)
    Eine gründliche Analyse von Stadtteilentwicklung in der Tradition der Aktionsuntersuchung weist auf verschiedene Wissensebenen, die Soziale Arbeit erschließen kann. Einflussfaktoren im Handlungsfeld und Strategien zur Beteiligung der Bewohnerschaft an Planungs- und Entwicklungsprozessen, insbesondere in benachteiligten Stadtgebieten werden dargestellt.
     
  • Pröhl, Marga, Sinning, Heidi, Nährlich, Stefan (Hrsg.) 2002:
    Bürgerorientierte Kommunen in Deutschland. Anforderungen und Qualitätsbausteine.
    Band. 3: Ergebnisse und Perspektiven des Netzwerkes CIVITAS –396 S.
    Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung
    ISBN 3-89204-448-1(15,- €)
    Diese Sammlung stellt fachliche Positionen zu den Perspektiven einer Bürgergesellschaft mit Anforderungen und Qualitätsprofilen für lokale Demokratie dar. Durch Dialog, Engagement, Beteiligung an Willensbildung und Entscheidungen zusätzlich zu parlamentarischen Gremien, lassen sich beispielhafte Projekte u.a. in der Stadtteilentwicklung durchsetzen. Neben erfolgreichen Praxisprojekten werden typische Methoden für diese Prozesse präsentiert.
     
  • Wendland, Anja 2002:
    Mitbestimmung oder Beteiligung im Laufstall? Zur Diskussion um Partizipation in der sozialen Stadtteilentwicklung.
    Bielefeld: Kleine Verlag – 141 S.
    ISBN 3-89370-366-7 (15,80 €)
    BürgerInnenbeteiligung mit der Methode Planning for Real in dem Hamburger Stadtteil Sandbek wird im Hinblick auf Kontextbedingungen und Gremienarbeit untersucht. Nach einer Bestandaufnahme von Stadtteilentwicklungsprogrammen zur Bekämpfung von Armut werden Demokratie- und Machtaspekte auf den Stadtteil bezogen und politisches Handeln (i.S. Hanna Arendts) auf die Praxis von Gemeinwesenarbeit bezogen. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Stadtpolitik und allgemeiner ökonomischen Tendenzen bewertet.


Stadtentwicklung

  • Alisch, Monika (Hrsg.) 2001:
    Stadtteilmanagement. Voraussetzungen und Chancen für die soziale Stadt
    Opladen: Verlag Leska und Budrich – 304 S.
    ISBN 3-8100-3217-4 (25,50 €)
    Nach einer kurzen präzisen Analyse der Armuttendenzen in Deutschland folgen 13 Beiträge aus mehrheitlich stadtsoziologischer Sicht, die Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen geben. Diese reichen von der Handlungsfähigkeit unter lokalpolitische Bedingungen, Entwicklung des Stadtteilmanagements über Sozialplanung und Sozialberichterstattung bis zur Bewohnerbeteiligung und zu ökonomischen Ansätzen in der Stadtteilentwicklung.
     
  • Baum, Detlef (Hrsg.) 2007:
    Die Stadt in der Sozialen Arbeit. Ein Handbuch für soziale und planende Berufe
    Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften – 404 S.
    ISBN 978-3-531-15156-4 (39,90 €)
    Mit 25 aktuellen Artikeln und 3 klassischen Beiträgen bietet das Buch aus stadtsoziologischer Perspektive einen fundieren Überblick auf gesellschaftliche Entwicklungen und Problemlagen. Allerdings wird Soziale Arbeit überwiegend mit Zielgruppenorientierung vorgestellt. Nur wenige Beiträge (z.B. Alisch, Krummacher) greifen aktuelle Theorien oder Handlungsansätze der Sozialen Arbeit auf und stellen Verbindungen zwischen den Disziplinen her. Bei anderen Beiträgen fehlt weitgehend die Anschlussfähigkeit für die Soziale Arbeit. Der Sozialraumbegriff wird im Handbuch unterschiedlich verwendet und bleibt undeutlich. Das Buch ist lesenswert, erfüllt aber den Anspruch eines Handbuches für soziale Berufe nicht.
     
  • Diebäcker, Marc (Hrsg.) 2004:
    Partizipative Stadtentwicklung und Agenda 21. Diskurse – Methoden – Praxis
    Wien: Verband Wiener Volksbildung – 286 S.
    ISBN 3-900799-571 (18,- €)
    In dem Buch werden grundsätzliche Aspekte zur Stadtentwicklung in Europa, Verwaltungsmodernisierung und Demokratieentwicklung angesprochen. Gemeinwesenarbeit gewinnt als Arbeitsprinzip in Stadtteil- und Planungsbüros an Bedeutung. Mit dem Prinzip lassen sich gezielt Methoden einsetzen, um Gestaltungsprozesse anzuregen und zu begleiten. In 23 Artikeln wird theoretisch und praxisbezogen aus multidisziplinärer Sicht ein Überblick über aktuelle Diskussionen zur Stadtteilentwicklung in Wien gegeben.
     
  • Farwick, Andreas 2001:
    Segregierte Armut in der Stadt. Ursachen und soziale Folgen der räumlichen Konzentration von Sozialhilfeempfängern
    Opladen: Leske und Budrich – 212 S.
    ISBN 3-8100-3266-2 (20,50 €)
    Ausgehend von Theorieansätzen zur residentialen Segregation wird das Ausmaß der räumlichen Konzentration von Armut anhand in den Städten Bremen und Bielefeld untersucht. Nach der Herausarbeitung typischer Prozesse der Ausweitung und Verfestigung von Armutsstadtteilen werden die Effekten des Wohnumfeldes auf die Armutslagen analysiert.
     
  • Flieger, Burghard (Hrsg.) 2003:
    Sozialgenossenschaften. Wege zu mehr Beschäftigung, bürgerschaftlichem Engagement und Arbeitsformen der Zukunft.
    Neu-Ulm – 308 S.
    ISBN 3-930 830-35-3,. (19,- €)
    In diesem Sammelband präsentieren 18 Autorinnen und Autoren mit sozialpolitischer, juristischer, genossenschaftlicher und projektpraktischer Fachlichkeit neue Formen des Wirtschaftens in Genossenschaften. Praktische Beispiele geben konzeptionelle Einblicke in Wege zur Beschäftigung bei Stadtteilgenossenschaften und einem Arbeitslosenzentrum. Bei Genossenschaften der Wohnungswirtschaft, der Betreuung von Behinderten, der Pflege, der Bestattung kommen Gründungsanlässe, Entwicklung, Organisationsformen, ökonomische und soziale Erfolge, aber auch kritische Aspekte zur Sprache. Für die Stadtteilarbeit bieten die Beiträge Anregungen zur Weiterentwicklung der Genossenschaftsidee und Perspektiven für eine soziale Ökonomie.
     
  • Grimm, Gaby; Hinte, Wolfgang; Litges, Gerhard 2004:
    Quartiermanagement. Eine kommunale Strategie für benachteiligte Wohngebiete
    Berlin: Verlag Edition Sigma – 100 S.
    ISBN 3-89404-743-7 (8,90 €)
    Das Essener Team vom ISSAB stellt ein Modell des Quartiermanagements vor. Nach einer geschichtlichen und begrifflichen Klärung werden im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" der Begriff des Quartiers definiert und Alltag im Quartier beschrieben. Die Analyse der Aktionsorte und -ebenen mit Möglichkeiten der Steuerung durch ein Quartiersmanagement werden herausgearbeitet und auf die kommunale Verwaltung bezogen.
     
  • Jordan, Erwin und Peter, Hilmar 2001:
    Im Dickicht der Städte - soziale Arbeit und Stadtentwicklung
    (Hrsg.) Institut für Soziale Arbeit e.V. Münster : Votum-Verlag - 111 S.
    ISBN 3-933158-93-1 (19,80 DM)
    Programme und Konzepte zur Stadtentwicklung haben Konjunktur. An Soziale Arbeit werden Anforderungen gestellt, Problemquartiere mit einer neuen Gemeinwesenarbeit zu entwickeln und Stadtentwicklung von oben und unten zu betreiben. Quartiersmanagment im Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" bietet Chancen. Acht Tagungsbeiträge widmen sich dem Thema aus stadtsoziologischer und sozialpädagogischer Perspektive.
     
  • Klöck, Tilo (Hrsg.). 1998:
    Solidarische Ökonomie und Empowerment
    1. Aufl. (Jahrbuch Gemeinwesenarbeit Band 6)
    Neu-Ulm : AG-SPAK-Bücher - 306 S.
    ISBN 3-930830-07-8 (49,- DM)
    Eine Aufsatzsammlung über neue Ansätze in der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit. Diese beziehen sich auf Existenzsicherung, alternative Ökonomie, Zeitbörsen als Entlohnung der bisher unbezahlten Frauenarbeit, neue Genossenschaften, Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte.
     
  • Klus, Sebastian; Rausch, Günter; Reyers, Anne (Hrsg.) 2007:
    Bürgerinitiative Wohnen ist Menschenrecht – Ein erfolgreicher Bürgerentscheid in Freiburg
    Verlag: AG SPAK – 175 S.
    ISBN 978-3-930830-95-4 (10,00 €)
    Eine engagierte Dokumentation über die vielfältigen Aktionen, die auf den Erhalt städtischer Wohnungen in Freiburg zielten. Über 40 Autorinnen und Autoren spiegeln die Facetten der sozialen Bewegung wider. Die Beiträge bieten wohnungspolitische Zusammenhänge, Fakten, Argumente, Strategien und Erfahrungen. Fotos und Dokumente belegen die beschriebenen Aktionen. Die Arbeit der Bürgerinitiative wird gut nachvollziehbar und die Reaktionen der Kommunalpolitik werden transparent.
     
  • Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Nds. e.V. 2004: Groeger-Roth, Frederick; Simon, Heribert:
    Die Soziale Stadt. Chancen für die Gemeinwesenentwicklung
    Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten Nr. 20.
    Bonn: Verlag Stiftung Mitarbeit – 110 S.
    ISBN 3-928053-88-4 (6,- €)
    Reichhaltige Erfahrungen in der Stadtteilentwicklung in Niedersachsen sind zusammengefasst als Prüfsteine für die erfolgreiche Durchführung des Programms "Soziale Stadt". Ein weiterentwickeltes Arbeitsprinzip Gemeinwesenarbeit wird als Kernkompetenz des Quartiermanagements herausgearbeitet und begründet. Anhand eines Modelprojektes und einer Zwischenbilanz für Niedersachsen werden Empfehlungen für die Programmentwicklung aufgestellt.
     
  • Maier, Konrad; Meßmer, Manfred (Hrsg.) 2004:
    Soziale Kommunalpolitik für lebenswerte Wohnquartiere.
    Beiträge zu Wohnungspolitik, Bürgerbeteiligung, Quartiersmanagement und Indikatoren sozialer Nachhaltigkeit
    Freiburg: Kontaktstelle für praxisorientierte Forschung e.V. 280 S.
    ISBN 3-932650-14-x (12,- €)
    Mit einem historischen Blick auf die europäische Stadtentwicklung wird das Programm "Soziale Stadt" als Teil einer sozialen Kommunalpolitik mit bürgerschaftlichem Engagement und dem internationalem Diskurs zur nachhaltiger Entwicklung in Verbindung gebracht. Lokale Agende 21, Indikatoren für soziale Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung, Wohnungspolitik und Quartiersmanagement sind als Themengebiete vertieft. Ein Modell der "tragfähigen Alltagskulturen" aus Freiburg bietet Indikatoren und Handlungsebenen für Interventionen bei Quartiersaufbau und -entwicklung an.
     
  • Meyer, Bernhard 1999:
    Spielraumrisiko. Stadtentwicklung mit Kindern
    Griesheim: Verlag Bassenauer GmbH – 180 S.
    ISBN 3-9806629-0-X (37,80 DM)
    Aus Sicht von Kindern werden Straßenräume auf deren Spielmöglichkeiten hin untersucht. Es werden Entwicklungsphasen den Spielflächen und -angeboten gegenübergestellt. Die strukturellen Grenzen der Spielräume werden analysiert und Veränderungschancen einbezogen, die in der Begleitung von pädagogischen Aktionen in 30 Stadtteilen gewonnen wurden.
     
  • Runge, Markus 2007:
    Der Aufbau von brückenbildendem sozialem Kapital. Bereitschaft zu und Hindernisse von quartiersübergreifenden Austauschprozessen und Netzwerken
    Neu-Ulm: Verlag AG SPAK – 104 S.
    ISBN 978-3-930 830-84-8 (14,- €)
    Wenn Soziale Arbeit/Gemeinwesenarbeit wie in diesem Fachbuch die Stadtteilentwicklung betrachtet, unterscheiden sich die Fragen und Antworten von denen einer Stadtsoziologie. Langjährige Theorie-Praxis-Bezüge in der Stadtteilarbeit des Autoren führen zu einer handlungstheoretischen Perspektive. Die im europäischen Studiengang entstandene Masterarbeit bezieht sich auf ein Gebiet des Förderprogramms „Soziale Stadt“. Mit Hilfe eines kombinierten Konzepts zum Sozialen Kapital von Bourdieu und Putnam wird eine Studie entwickelt, um Austauschprozesse zwischen Bewohnerschaft eines benachteiligten Wohnquartiers und dem zugehörigen Stadtteil durch Interviews zu erhellen. Daraus leiten sich Konzepte und Handlungsansätze für Stadtteilentwicklung, Politik und Soziale Arbeit ab, um Segregation und Separation zu begegnen.
     
  • Schemel, Hans-Joachim; Strasdas, Wolfgang 1998:
    Bewegungsraum Stadt. Bausteine zur Schaffung umweltfreundlicher Sport- und Spielgelegenheiten
    Aachen: Meyer und Meyer Verlag – 336 S.
    ISBN 3-89124-489-4 (29,80 DM)
    Das Ergebnis einer Untersuchung des Umweltbundesamtes stellt aus Sicht von Stadt- und Landschaftsplanern die Handlungs- und Politikbereiche vor, in denen Neukonzeptionen und Nutzungserweiterung ausgehandelt werden müssen. Es geht um Mitnutzung von Schulhöfen, Umgestaltung von Gewerbegebieten, Zwischennutzung von Bauland u.a.m. Dazu werden insgesamt 53 Projektbeispiele aufgeführt sowie abschließend Träger- und Finanzierungsmodelle dargestellt.
     
  • Schubert, Herbert u.a. 2001:
    Regionale Akteursnetzwerke. Analysen zur Bedeutung der Vernetzung am Beispiel der Region Hannover
    Opladen: Leske und Budrich – 251 S.
    ISBN 3-8100-3045-7 (24,90 €)
    Akteursnetzwerke und regionale Entwicklung werden in Beziehung gesetzt. Es wird davon ausgegangen, dass die Qualität sozialer Beziehungen zwischen EntscheiderInnen für Innovationskraft und Koordinationsfähigkeit einer Region bedeutend sind. Am Beispiel Hannover werden Macht- und Fachnetzwerke untersucht und ihre Dynamiken und Dimensionen dargestellt.


Sozialraum 

  • Blinkert, Baldo 1997:
    Aktionsräume von Kindern auf dem Land
    Pfaffenweiler: Centaurus-Verlagsgesellschaft – 117 S.
    ISBN 3-8255-0195-7 (19,43 €)
    Die Frage nach der Aktionsraumqualität für Kinder wird aufgeworfen und in einer Studie anhand zweier Landgemeinden untersucht. Wie lassen sich Kriterien zur Beurteilung finden? Über eine Befragung von Eltern, Aufstellung eines Wohnumfeld-Inventars, ein vergleich mit einem Freiburger Kriterienkatalog und einer Begehung mit Kindern werden Bewertungen für ausgewählte Wohngebiete vorgenommen.
     
  • Freyberg, Thomas v. 1999:
    Sozialraumanalyse als Lernprozeß : Beiträge zur qualitativen Segregationsanalyse
    Institut für Stadt- und Regionalentwicklung/Fachhochschule Frankfurt am Main. Hrsg.
    Frankfurt am Main : Fachhochsch.-Verl. - 127 S.
    ISBN 3-931297-78-0 (20,- DM)
    Aus stadtsoziologischer Perspektive werden Begriffe und Ansätze vorgestellt, die eine effektivere Sozialraumanalyse und -planung ermöglichen sollen. Die Bedeutung des Sozialraums in der sozialen Arbeit und notwendiger Verfahren zu seiner Erhebung werden vorgestellt und anhand eines Stadtteils exemplarisch dargelegt.
     
  • Riege, Marlo; Schubert, Herbert (Hrsg.) 2002:
    Sozialraumanalyse. Grundlagen – Methoden – Praxis
    Opladen: Verlag Leske und Budrich – 312 S.
    ISBN 3-8100-3604-8 (24,90 €)
    Die Herausgeber bieten in einem ersten Beitrag einen Überblick über die Entwicklung von raumbezogenen Analysen seit den 20er Jahren von der Chicagoer School über Lebensweltanalysen, Soziographie, Aktionsraumanalysen bis zum analytischen Raumkonzept von Bourdieu und fassen das in einem interdisziplinären Modell einer Sozialraumanalyse zusammen. In 16 weiteren Beiträgen sind mit überwiegend stadtsoziologischen Beiträgen Pioniere der Sozialraumanalyse, aktuelle Ansätze und Fallbeispiele vertreten, die theoretisch und methodisch das Thema fundieren.
     
  • Schneider, Nicole/ Spellerberg, Annette 1999:
    Lebensstile, Wohnraumbedürfnisse und räumliche Mobilität
    Opladen : Leske + Budrich. - 297 S.
    ISBN 3-8100-2212-8 (39,- DM)
    Lebensphasen und Lebensstile haben neben sozialer Lage, Wohn- und Haushaltskontext Einfluss auf die Wohnwünsche. In einer repräsentativen Untersuchung geben 3.000 Befragte Auskunft, welche Faktoren sie beeinflussen.
     
  • Thiele, Gisela 1998:
    Jugendkulturen und Gangs : eine Betrachtung zur Raumaneignung und Raumverdrängung ; nachgewiesen an Entwicklungen in den neuen Bundesländern und den USA
    Gisela Thiele/Carl S. Taylor
    Berlin : VWB, Verl. für Wiss. und Bildung. - 168 S
    ISBN 3-86135-180-3 (32,- DM)
    In einer vergleichenden Studie wird Distanzierung von Familie und sozialen Institutionen betrachtet. Während gleichzeitig Aufenthaltsorte und Treffpunkte für Punks und Skinheads einen sozialen Raum markieren.