Exorbitant hohe Reparationsleistungen und Gebietsabtretungen

Wie hoch die tatsächlichen Reparationsforderungen sein sollten, konnte auch die kaiserlichen Kreise nur erahnen. Der Versailler Friedensvertrag, in dem ein Teil der Forderungen festgeschrieben wurde, trat am 10. 01. 1920 in Kraft.

Der Versailler Vertrag (Abriß)

Gebietsabtretungen

Souveränitätsbeschränkungen

Reparationen

Als völkerrechtliche Grundlage aller Forderungen dient der Artikel 231 („Kriegsschuldparagraph"):
„Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der Ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben." Gefordert werden:

Quelle: Sturm in Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.) Weimarer Republik. Nr. 261/1998. München: Franzis` print & media Verlag. S. 19

Nach langen Verhandlungen entschieden die Alliierten 1921, dass die endgültigen Höhe der Reparationen 226 Milliarden Goldmark (eine Inflationssichere Verrechnungseinheit, die den 1395. Teil eines Pfundes Feingold entsprach) betragen sollte. Der Zahlungszeitraum war auf 42 Jahre begrenzt.