Bürgerorganisationen

Eine Bürgerorganisation kann zum einen aus einzelnen Personen aus der Community bestehen, das nennt man dann „individual based“, oder eine Organisation aus mehreren Organisationen „broad based“.
Beim Aufbau solch einer Organisation geht es nicht vorrangig um das Erstellen einer Satzung, Geschäftsordnung oder das Einrichten von Büroräumen, sondern um die Kommunikation zwischen Mitgliedern.
Solche Bürgerorganisationen sind meist in Kirchgemeinden organisiert und verfolgen demnach auch gleiche Werte und Normen.
Bürgerorganisationen sind Organisationen, die eine breite Basis von Organisationen einer Stadt, eines Landkreises, einer Region als Mitglieder haben, z.B. Kirchen, Gewerkschaften, Nachbarschaftsgruppen, Mieterinitiativen und Schulen. Bürger dieser Organisation formen die Organisation und stellen einen hauptamtlichen Organizer ein. Die Bürger sind die Akteure, die Organizer, die "Regisseure" bzw. Begleiter und Trainer. Mindestens 50% der Finanzen (für Training, Personal) werden von den Mitgliedsorganisationen getragen, der Rest ist misch-, aber nicht staatlich finanziert. Bürgerorganisationen (Bürger und Organizer) wählen den Zugang zu den Bürger über Hunderte von Einzelgesprächen, in denen es um eine persönliche Beziehung im öffentlichen Leben geht. Somit treten die Eigeninteressen, die Motivation und Problemsicht der Bürger in den Vordergrund, und es können engagementbereite Bürger ausfindig gemacht werden.