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Migrantenökonomien – Chancen und Grenzen einer stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung

Geschrieben von Dr. Annegret Boos-Krüger am .

(Vortragstext bei der Jahrestagung Stadtteilarbeit 2003 "MigrantInnen im Stadtteil" (19.-21.11.03 in Hannover)

Kontakt: 

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Meine sehr geehrten Damen und Herren,
in Zeiten der Globalisierung und im zweiten Jahr einer einheitlichen Währung innerhalb Europas mag der Sinn oder Unsinn einer stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung sich zunächst nicht erschließen, wissen wir doch alle, dass über die nationale wie internationale Wirtschaftsentwicklung nur noch auf internationalen Parketts entschieden wird. Und erst dann reagieren nationale Bündnisse, Staaten, Länder bzw. Bundesländer, Kommunen und Regionen auf das Diktat der Weltwirtschaftsentwicklung mit politischen Strategien und Programmen. Welcher Handlungsspielraum für die Wirtschaftsförderung besteht also auf lokaler Ebene, d. h. in der Fragestellung dieser Veranstaltung: auf Stadtteilebene? Welche Formen der Wirtschaftsförderung sind nachhaltig wirksam auf Stadtteilebene und dann spitzen wir die Frage speziell in dieser Veranstaltung noch einmal zu, nämlich welche Möglichkeiten gibt es, speziell Migrantenökonomien zu unterstützen?
Migrantenökonomien gründen sich selbstverständlich zunehmend in der gesamten Stadt, finden allerdings eine Konzentration in Stadtteilen, die inzwischen gemäß eines Bund-Länderprogramms als "Stadtteile mit einem besonderem Entwicklungsbedarf – kurz: Soziale Stadt" bezeichnet werden. In diesem Kontext ist auch der Begriff der Förderung der Lokalen Ökonomie in die Diskussion gekommen und unterzieht sich seitdem immer neuen Definitionsbemühungen. 1)
Zwei Kollegen aus Nordrhein-Westfalen werden in Anschluss an meine Einführung ihre Projekte sicherlich u. a. auch in den Kontext Soziale Stadt einordnen, der Kollege aus Schleswig-Holstein bezieht sich mit seinem Projekt auf ein gesamtes Bundesland und ist somit eine sehr wertvolle Ergänzung für die Thematik.
Ich möchte vorschlagen, dass wir uns für die Diskussion in dieser Arbeitsgruppe von den Fragestellungen leiten lassen:

  1. Wie können Migrantinnen und Migranten, deren Migrationsbiographien sich äußerst heterogen abbilden, generell bei der ökonomischen Integration in unseren Staat unterstützt werden?
  2. Welche fördernden und hemmenden Faktoren begegnen uns im Praxisfeld bei den Projekten zur Förderung einer lokalen Ökonomie?

Bevor wir in die Praxisbeispiele und Diskussion einsteigen, einige Anmerkungen zum Thema vorab:
Seit Menschengedenken ist die Entwicklung von Städten und Metropolen durch Wanderungs- und Zuwanderungsbewegungen geprägt. Sie bestimmen, beleben und prägen die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung urbaner Räume. Im Übrigen waren die Siedlungs- oder Niederlassungsformen zuwandernder Menschen schon immer räumlich konzentriert und ich frage mich immer wieder, wieso hierüber in der alltäglichen, fachlichen oder politischen Debatte Verwunderung, gar Besorgnis oder Skepsis gegenüber diesem logischen Phänomen geübt wird, statt dies als progressiven Tatbestand bei der Stadtentwicklungsplanung zu nutzen. Ich glaube, es herrscht große Einigkeit, dass die Tatsache von Bevölkerungswanderungen, aus welchen Gründen auch immer, eine Selbstverständlichkeit ist in modernen, offenen Gesellschaften. Selbstverständlich ergibt sich aber nicht die Integration aller zuwandernden Menschen, schon gar nicht in Zeiten wirtschaftlicher Strukturschwächen und diese Problematik gilt es zu steuern, öffentliche Hilfen anzubieten wie an die Eigenverantwortung der Betroffenen zu appellieren.
Ich möchte eingangs auf zwei Quellen zum Thema verweisen: zum Ersten auf das "Raumorientierungsmodell" von Ina Maria Greverus 2) vom Institut für Europäische Ethnologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt. Als Ethnologin hat Greverus 1979 eine vielfach beachtete wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht mit dem Titel "Auf der Suche nach Heimat", die uneingeschränkte Aktualität aufweist bezüglich der Frage, welche (Mindest-) Voraussetzungen es bedarf für den Menschen, "Heimat zu finden". Greverus definiert in dieser Arbeit die von der Bevölkerung an einen Raum gerichteten Lebensbedürfnisse in vier Kategorien der "Raumorientierung", welche den "Identitätsgehalt" eines Ortes bestimmen. Ich vernachlässige hier die von ihr definierte "strategisch-politische oder kontrollierende Raumorientierung", die "soziokulturelle Raumorientierung" sowie die "symbolische Raumorientierung" und weise darauf hin, dass Greverus an erster Stelle die Notwendigkeit einer "instrumentellen Raumorientierung" setzt und diese bedeutet, dass die Bevölkerung an ihrem Lebensort zur Existenzsicherung über räumliche Ressourcen und ökonomischen Nutzen verfügen können muss. Diese Bedingung ist Prämisse bei "der Suche nach Heimat" und auf dieser Suche sind in aller Regel Migranten, selbst wenn ihr Aufenthalt nicht unbegrenzt geplant ist.
Zum Zweiten ist auf das 1998 erschienene Buch des amerikanische Soziologen Richard Sennet zu verweisen. Senett beschreibt in seinem Buch "Der flexible Mensch – Die Kultur des neuen Kapitalismus" 3) u. a. am Beispiel italienischer Einwanderer in die Vereinigten Staaten das besondere Phänomen einer neu zu definierenden Unsicherheit im Kontext der Globalisierung, dem damit verbundenen ständigen Veränderungsdruck auf Märkte und somit auf Arbeitsplätze. Er beschreibt weiter die hierdurch verursachte Unsicherheit für diese Menschen bezüglich ihrer persönlichen Lebensplanung, die Destabilisierung von Lebensentwürfen, der Aufgabe persönlicher Werte und Normen, die einst an die nachfolgende Generation, also an die Kinder von Lebensgemeinschaften, weitergegeben werden konnten. In der Schilderung Sennet`s handelt es sich im Eingang seines Buches um einen Sohn italienischer Einwanderer, dessen Vater noch als Putzer und Hausmeister den Lebensunterhalt verdiente, während der Sohn der sogenannten "zweiten Generation" bereits in die obere Skala der fünf Prozent top-verdienenden Amerikas gehörte. Ich empfehle Ihnen dieses spannende Buch und kann Ihnen sogleich sagen, dass von diesem Typus der Einwandernden hier nicht als generalisierter Fall die Rede ist. Interessant ist jedoch, dass die hier beschriebene geglückte ökonomische Integration begleitet ist von einer zutiefst verunsicherten Berufs- und Lebensbiographie, denn der geschilderte Einwanderersohn ist im Top-Management des schnellebigen e-commerce-buissenes tätig. Aber dieses Phänomen ist unabhängig von einer Migrantenbiographie zu betrachten.
Bleiben wir mit unserem Blick in der Bundesrepublik Deutschland und bei der Frage, wie die Integration zuwandernder Menschen unterstützt werden kann durch die wichtigste Voraussetzung für eine Integration: die ökonomische Existenzsicherung.
Hierfür stehen zwei Wege offen: der Weg in die Selbstständigkeit oder über den Weg in den Arbeitsmarkt in lohnabhängiger Arbeit.
Der Begriff der Förderung der lokalen Ökonomie bzw. der stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung ist bis dato unspezifisch definiert. Er kann jedoch eingegrenzt werden, wenn wir uns daran orientieren, wie er im Kontext von Projekten, Forschungsarbeiten und in Veröffentlichungen Verwendung findet.
Vier Aspekte sind zu subsumieren bei der Verwendung des Begriffs der stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung:

  1. es geht um Stadtteile und Quartiere, die eine hohe Zuwanderungsrate zu verzeichnen haben,
  2. es geht um Projekte und Maßnahmen, die die selbstständige Existenzgründung oder Existenzsicherung von Migranten und Migrantinnen unterstützen bzw. zum Ziel haben,
  3. es geht um Projekte und Maßnahmen, die die Integration von Migranten und Migrantinnen in den Arbeitsmarkt (lohnabhängige Arbeit) fördern,
  4. es geht um Projekte und Maßnahmen, in denen sozialarbeiterische Unterstützung angeboten wird zur sozialen Stabilisierung und Integration zuwandernder Menschen.

Ordnen wir diese Aspekte Politikfeldern bzw. Arbeitsgebieten zu, so geht es in der stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung um:

  1. Stadtentwicklung,
  2. Wirtschaftsförderung,
  3. Beschäftigung und Qualifizierung
    und
  4. Sozialarbeit.

In der Stadtteilarbeit und insbesondere in Programmgebieten der Sozialen Stadt ist die Vernetzung und Zusammenarbeit dieser Arbeitsgebiete ein zentraler Handlungsansatz.
Um eine Vernetzung leisten zu können, ist es wichtig die Arbeitsweisen und politische Aufgabenstellungen dieser Arbeitsgebiete zu kennen, denn nur so können diese verschiedenen Ressourcen für diese spezifische Aufgabenstellung einer stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung genutzt werden.
Ich werde hier nur ein kurzes Schlaglicht auf jedes der vier Gebiete werfen im Fokus der stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung, denn die ausführlicheren Aspekte werden die folgenden Referate meiner Kollegen aufzeigen:

  1. Die Stadtentwicklungspolitik des Bundes und der Länder hat bei der Verabschiedung des Bund-Länder-Programms "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt" auf die Tatsache reagiert, dass mit den klassischen Instrumenten der Städtebauförderung der vergangenen drei Jahrzehnte gravierende soziale, ökonomische wie baulich-räumlich Erosionsprozesse in den Städten dieser Republik nicht zu verhindern waren. Orientiert an Vorläuferprogrammen in verschiedenen Bundesländern ist die Strategie dieser Programmlinie vorrangig die Politikvernetzung. Hierfür ist ein eigener Fördertatbestand, das Stadtteil- oder Quartiersmanagement, geschaffen worden, die diese Vernetzungsarbeit leisten sollen. Mit Blick auf eine stadtteilorientierte Wirtschaftsförderung kann die Stadtentwicklung somit eine Unterstützung der Vernetzung anbieten und zwar lokal vor Ort mit lokalen Akteuren wie auch auf gesamtstädtischer Ebene zu mitwirkenden Institutionen, Wirtschaftsförderungen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Gewerbevereinen etc. Darüber hinaus sind städtebauliche Maßnahmen nicht nur faktisch investitionsfördernd sondern unterstützen die Verbesserung des Images eines Stadtteils, schaffen eine bessere baulich-räumliche Infrastruktur oder verbessern durch freiraumplanerische Maßnahmen die ökologische Situation des Stadtraumes. Der Städtebau / die Stadtentwicklung verbessert somit implizit auch die Bedingungen eines Stadtteils als Wirtschaftsstandort. Ein professionseigener Blick der Planung auf Gebietskategorien wie Regionen, Städte oder Stadtteile ist professionsüblich.
  2. Die Wirtschaftsförderung, hier die kommunale Wirtschaftsförderung, verfolgt die Ziele der Erhaltung und des Ausbaus von Arbeitsplätzen, der Verbesserung von betrieblichen Standortbedingungen, der Schaffung einer vielfältigen Branchenstruktur sowie der Erhöhung der Finanzkraft von Kommunen. Zu den klassischen Aufgaben der Wirtschaftsförderung gehören somit die Bestandspflege und der Unternehmensservice, eine Ansiedlungspolitik neuer Betriebe, Existenzgründungshilfen in Kooperation mit Banken, Innovationsförderung und Gewerbeflächenmanagement. Ganz entscheidend für das Arbeitsfeld der Wirtschaftsförderung ist die Tatsache, dass die Faktoren der Einflussnahme auf eine progressive Wirtschaftsentwicklung von vielen übergeordneten und somit überregionalen Einflussfaktoren abhängen und zwar im globalen Maßstab, und dass der professionseigene Blick auf eine Stadt zwar noch gegeben ist, jedoch üblicherweise nicht spezifisch auf Stadtteile und nicht kundenorientiert auf die Zielgruppe der Migranten. Migranten werden in der BRD von Seiten der Wirtschaftsförderung erst sehr spät als potenzielle Kunden wahrgenommen und gelten dort immer noch als "Außenseiterklientel".
  3. Beschäftigung und Qualifizierung wird, vorbehaltlich der zukünftigen Reformkonzepte der Bundesregierung, von der Bundesanstalt für Arbeit und von Kommunalen Arbeitsförderungen in Kooperation mit vielfältigen Trägern geleistet. Die Kooperation zwischen der Arbeitsverwaltung des Bundes und den zuständigen kommunalen Ämtern ist bundesweit uneinheitlich und qualitativ unterschiedlich organisiert, ebenso die Kooperation mit der örtlichen Wirtschaftsförderung. Erst unter dem zunehmenden Druck der steigenden Arbeitslosenzahlen und der allgemeinen Konjunkturschwäche wird wechselseitig Zusammenarbeit als nützlich erkannt und praktiziert. Erst im Kontext der Sozialen Stadt und der Stadtteilarbeit sind die Tätigkeitsfelder der öffentlichen Hand von Beschäftigung und Qualifizierung verstärkt in einem sozialräumlichen Bezug gesetzt worden und in ihren Wechselwirkungen zur Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung erkannt worden. Ein sozialräumlicher Blick auf Stadtteile oder Quartiere war im Politikfeld der Beschäftigungs- und Arbeitsförderung bis in die jüngste Zeit unüblich.
  4. Die Sozial- bzw. die Gemeinwesenarbeit hat unter dem Einfluss steigender Arbeitslosigkeit in den vergangenen zwanzig Jahren zunehmend enge Berührung mit der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik. Die Leistungsverträge zwischen Sozialhilfeträgern und sozialen Trägern begründen in ihren Zielvereinbarungen nach BSHG § 18, 19 (Hilfen zur Arbeit) die Leistungen insbesondere in der Integration der Bevölkerung in den Arbeitsmarkt und damit verbunden in die Stabilisierung der allgemeinen Lebensverhältnisse. Dass diese Zielvereinbarungen aufgrund der angespannten Arbeitsmarktsituation in der BRD oft nicht zur ökonomischen und sozialen Selbstständigkeit betroffener Bevölkerungsgruppen führen können, ist bekannt. Sozial- und Gemeinwesenarbeit hat damit ihren Zielhorizont stark verändern müssen, gemessen an Jahren eines sicheren Wirtschaftswachstums. Der sozialräumliche Blick ist der Sozial- und Gemeinwesenarbeit ein vertrauter und findet in der jahrzehntelangen Methodenbildung wie in den Gesetzesgrundlagen der Kinder- und Jugendhilfe zahlreiche Entsprechungen, da sich Armut in Städten schon immer räumlich konzentriert. Weniger vertraut sind der Profession die Kooperation mit marktwirtschaftlich agierenden Kooperationspartnern, sei es in der Planung, in der Wirtschaft oder Wohnungswirtschaft.

Um Migrantenökonomien im Rahmen einer stadtteilorientierter Wirtschaftsförderung unterstützen zu können, ist es erforderlich, dass die oben skizzierten Arbeits- und Politikfelder in einem sozialräumlichen Bezug kooperieren und korrespondieren. Teilweise gibt es hierfür die Voraussetzungen bereits angelegt in der Historie der beteiligten Professionen, teilweise sind für die wechselseitige fachliche Wahrnehmung erst noch die Voraussetzungen zu schaffen.
Darüber hinaus muss kritisch angemerkt werden, dass die Einflussfaktoren auf das Wirtschafts- und Arbeitsmarktgeschehen in einem Stadtteil teilweise weit außerhalb der Möglichkeiten liegen, die mit einem sozialräumlichen Handlungsansatz u. a. in der Wirtschaftsförderung korrigierend beeinflusst werden könnten.
Zu hinterfragen ist auch im Kontext immer leerer werdender öffentlicher Kassen, welche Angebote einer stadtteilorientierten Wirtschaftsförderung wirklich erfolgreich und nachhaltig Migrantenökonomien unterstützen? Am Ziel sind wir, wenn bis dato falsche Stigmatisierungen und Marginalisierungen zugewanderter Selbstständiger und zugewandeter Arbeitnehmer abgebaut sind, wenn z. B. Stadtteile mit hoher Zuwanderungsquote ein auf die Ethnizität begründetes eigenes Selbstbewusstsein haben und eine friedliche soziale, kulturelle wie ökonomische Koexistenz zu anderen Teilräumen der Gesamtstadt aufweisen. Einfach gesagt: wenn z. B. der türkische Lebensmittelladen, das türkische Reisebüro und der von türkischen Zuwanderern geprägte Stadtteil ein eigenständiges positives Image haben und als Mitbewerber von gleichermaßen leistungsfähigen einheimischen Betrieben bzw. Stadtteilen wahrgenommen wird, sind wir einen großen Schritt weiter, Migrantenökonomien als eine Bereicherung unserer Gesellschaft wertzuschätzen. Diese positive Entwicklung zeichnet sich bereits vielerorts ab und sie gilt es zu unterstützen.


Literatur:

1) Forschungs.- und Entwicklungsgesellschaft Hessen mbH: Förderung der Lokalen Ökonomie in der Nordstadt Kassel – Handlungsfelder und strategischer Ansatz; Werkstattbericht Nr.: 07 Wiesbaden 2002.
2) Ina-Maria Greverus: Auf der Suche nach Heimat. München 1979.
3) Richard Sennet: Der flexible Mensch – Die Kultur des neuen Kapitalismus; München 1998.