Stadtentwicklung von unten (Dokumentation der Veranstaltungsreihe)

In einem breiten Dialog mit den BürgerInnen will die Stadt Hannover ein Stadtentwicklungsprogramm unter dem Titel "Mein Hannover 2030" diskutieren und anschließend vom Rat der Stadt beschließen lassen. Hierzu ist im ersten Halbjahr 2015 eine Vielzahl von Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Themen geplant.

Mit der 7-teiligen Veranstaltungsreihe "Stadtentwicklung von unten" verfolgt das Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V. parallel zu den städtischen Veranstaltungen das Ziel, besonders die Rolle der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtentwicklung zu beleuchten und ihr Engagement zu fördern und zu stärken. Mit der Veranstaltungsreihe will das Bürgerbüro Lösungsmodelle präsentieren, die nicht durch Verwaltungshandeln oder Ratsbeschlüsse, sondern durch bürgerschaftliches Engagement möglich wurden. In anschließenden Diskussionen sollen Thesen entwickelt werden, wie die Rahmenbedingungen bürgerschaftlicher Aktivitäten in der Stadtentwicklung zukünftig verbessert werden können, diese Thesen sollen als zusätzliche Impulse in die Beschlussvorlage zum hannoverschen Stadtentwicklungsprogramm eingespeist werden.

Integrierte Stadt(teil)entwicklung (16.01.2015)

Integrierte Stadt(teil)entwicklung bedeutet ein ganzheitliches Vorgehen in der Quartiersentwicklung. Dies setzt eine fachübergreifende Zusammenarbeit der zuständigen Behörden voraus, ganz besonders aber auch eine Einbindung und Stärkung örtlicher Akteure (Bürger, Stadtteileinrichtungen und –organisationen, Einzelhandel…).

Gemeinschaftliches Wohnen in Miete (13.03.2015)

Wohnprojekte setzen auf selbst gewählte Nachbarschaften und entwickeln lebendige, stabile Hausgemeinschaften.
Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung wurde auf Wohnprojekten zur Miete gelegt - für dieses Ziel wurden die unterschiedlichen Akteure aus Politik, Wohnungswirtschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch gebracht.

BürgerInnen treffen auf Verwaltung (29.05.2015)

BürgerInnen und Verwaltungsbeamte - zwei Welten treffen aufeinander? Was sind die typischen Konfliktfelder? Wie kann daraus ein produktives Miteinander entstehen, Zusammenarbeit, Kooperation, gar Koproduktion bei Projekten der Stadtentwicklung? Gemeinsame Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten und kreativen Lösungen.

Quartier und Nachbarschaft (26.06.2015)

Soziale Beziehungen sind der Kitt des Gemeinwesens. Gemeinsinn und Solidarität können helfen, vorhersehbare Zukunftsprobleme wie z.B. den demografischen Wandel zu bewältigen und ermöglichen Integration. Aber: Wie können Bürgerinnen und Bürger dem Trend zur Individualisierung der Gesellschaft entgegenwirken? Wir bieten einen Überblick, sowie Berichte aus der Praxis.

Die selbstgemachte Stadt (13.02.2015)

Zahlreiche Projekte und Aktionen zeigen, wie BewohnerInnen die Entwicklung ihrer Stadt selbst aktiv in die Hand nehmen: Zwischennutzungen, urbanes Gärtnern, StreetArt und Guerilla-Aktionen im öffentlichen Raum gehören genauso dazu wie Baugruppen und genossenschaftliche Ansätze. Wir bieten einen Einblick in dieses kreative bürgerschaftliche Handlungsfeld.

Bürgerbeteiligung und Demokratie (24.04.2015)

Nicht erst „Stuttgart 21“ hat gezeigt, dass Bürgerinnen und Bürger gehört, ernst genommen und beteiligt werden wollen. In dieser Veranstaltung wollen wir uns mit Chancen und Grenzen von Beteiligung in der repräsentativen Demokratie befassen und Synergien zu direktdemokratischen Verfahren und alternativen Konzepten erörtern.

Nachhaltige Stadt (12.06.2015)

Die Anstrengungen um eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung werden wesentlich in den Städten entschieden. Auch Bürgerinnen und Bürger können und müssen hierbei eiine aktive Rolle übernehmen. Mit diesem Workshop wird der aktuelle Wissensstand zur „Nachhaltigen Stadt“ vermittelt und über Initiativen mit interessanten bürgerschaftlichen Lösungen informiert und diskutiert.